ÜBERLAND Programm 2021

Stand: 08.09.2021

Freitag, 10.09.21

17:00 Uhr
19:00 Uhr
19:00 Uhr
20:30 Uhr
21:00 Uhr

Eröffnung der Ausstellung Brühwarme Lösungen
Auf ein Bier mit Nikolaus Voss,
Staatssekretär MV
Musik: Riches of the Poor
Musik: Hasenscheisse
Film: Wem gehört mein Dorf

Samstag, 11.09.21

08:00 – 10:00 Uhr
10:00 – 18:00 Uhr
12:00 – 13:15 Uhr
14:00 – 15:00 Uhr
19:00 Uhr
20:00 Uhr
22:00 Uhr
23:00 Uhr
23:45 Uhr

Netzwerkfrühstück
Workshops
Speed Dating mit Ministerpräsident Michael Kretschmer
Wie berichten über gesellschaftliche Transformation – Gespräch
Auf ein Bier mit Nikolaus Voss, Staatssekretär MV
Musik: DOTA
Musik: BLOND
Musik: Tutipsy
Musik: poly ghost

Sonntag, 12.09.21

08:00 – 10:00 Uhr
10:30 – 12:00 Uhr
10:00 – 12:00 Uhr

Netzwerkfrühstück
Neuland Bundestag – Politischer Frühschoppen mit Bundestagskanddat*innen
Festivalausklang Kühlhaus Kolonie – Kreatives Arbeiten und Begegnung

OPEN NEULAND

Was bewegt uns gerade auf dem Land? Wo lohnt es sich, mal genauer hinzugucken? Gemeinsam mit Partner*innen laden wir die Menschen und Projekte ein, in fundierten und vielfältigen Workshops mit ganz praktischen Bezügen zum Leben in ländlichen Räumen diese Themen zu diskutieren.

Praktiken des Solidarischen

Neue Wege zu wirtschaften und zu arbeiten. Gemeinsam mit der anstiftung ermöglichen wir direkte Einblicke in unterschiedliche Konzepte und Praktiken des Solidarischen, Projektbiografien und Diskussionen anhand derer wir diskutieren, wer eigentlich mit wem solidarisch ist oder welche Rolle Solidarität in Zukunft spielen wird.
 

Offene Werkstätten werden häufig zu einem Ort für Ideen, in denen sich gesellschaftliche Innovationen konzentrieren. In dieser Diskussion wird zusammengetragen, wie offene Werkstätten auf dem Land und in der Stadt auf das solidarische Miteinander wirken und wie sie Orte für Ideen und Umsetzung werden können.

Fishbowl-Diskussion mit:

  • Chris Herrmann (Amt für Ideen, Nürnberg)
  • Yvonne Ammer (Ideenbörse der Farbküche Altenburg)
  • Wibke Seifarth (Offene Werkstatt, Gatschow)

Die Wirtschaftsförderung 4.0 möchte die regionale Wertschöpfung und kooperative Wirtschaftsformen systematisch fördern, um die lokale Wirtschaftsstruktur in Kommunen zu stärken. Flankierende Ziele sind der Klimaschutz und ein sparsamer Umgang mit Ressourcen. Wie können wir also soziale und nachhaltige Wirtschaft in unserer Region stärken? Und was ist an der Wirtschaftsförderung 4.0 solidarisch?

Vortrag mit Diskussion

  • Christoph Schösser (Stadt Witzenhausen)

Wissen für alle zugänglich zu machen, ist ein großes solidarisches Ziel. Doch es in die Tat umzusetzen, ist eine große Herausforderung, an der viele Menschen arbeiten. In dieser Session sollen der aktuelle Stand vorgestellt und die weitere Entwicklung gemeinsam diskutiert werden.

Vortrag mit Podiumsdiskussion

  • Maximilian Voigt (Vorstand VOW e.V., Mitarbeiter der Open Knowledge Foundation, Mitgründer des FabLab Cottbus)
  • Daniel Domscheit-Berg (Smartes Fürstenberg, havel:lab e.V.)

Solidarische Landwirtschaft funktioniert nicht nur in Ballungsgebieten. Auch in ländlichen Gegenden und kleineren Städten etablieren sich vielfältige Formen, das Land gemeinschaftlicher zu bewirtschaften. Wie funktionieren unterschiedliche Konzepte der solidarischen Landwirtschaft auf dem Land? Wo gibt es welche Unterstützung? Und was brauche ich, um zu starten? 

Kurzinputs & gemeinsames Erarbeiten einer Mindmap der Möglichkeiten

  • Anja Hradetzky (Stolze Kuh, Stolzenhagen)
  • Heike Brückner (Urbane Farm Dessau)  
  • Andrea Keil (Eschenhof, Groß Rünz)

Der breite, bunte Fächer an neuen, jungen Konzepten und Testformen des solidarischen Lebens auf dem Land wird hier vorgestellt. Eine Möglichkeit sich kennenzulernen, zu vernetzen und Mut für eigene Schritte zu fassen. 

Kurzpräsentation mit anschließender Fragerunde

  • Gut Alaune
  • Lebendiges Dorf Wichmar
  • Natürlich Lernen am Tollensetal
  • Akademie Suffizienz
  • Laissez faire

Diversität des Ländlichen

Wer wirkt eigentlich in den ländlichen Räumen? Haben wir da alle im Blick, können alle aktiv werden die wollen? Wie können wir Diversität in allerlei Hinsicht aktiv stärken? Wo sind hier die Hürden? In diesem Themenbereich wird es mehrere Workshops geben, um praktisches Handeln vielfältiger zu machen.

 

Logo-AAS-1

Teilnehmende erfahren über die von Spirit of Football geplante Carbon-Neutral Ball-Reise von England nach Neuseeland (durch Deutschland) im Jahr 2022. Danach wird Fußball gespielt: In gemischten Teams und unter Berücksichtigung der FairPlay-Regeln spielen wir „Just-for-fun“. Mit Musik und anschließender Reflexion nach den Spielen. Jede*r darf mitspielen.

Vorstellung des Konzepts mit anschließendem Spiel

  • Andrew Aris (Spirit of Football, Erfurt)

Alle reden von Diversität und Vielfalt – und doch stehen hinter den innovativen Projekten auf dem Land fast ausschließlich weiße Deutsche. Was für Erfahrungen machen Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe und Herkunft auf dem Land? Ist Diversity auf dem Land schwieriger? Und was wird tatsächlich für mehr echte Vielfalt gebraucht?

Paneldiskussion

  • Sonita Mbah (Ecological Expert Kamerun)
  • Tereza Bodemann-Gatsinzi (Gästehaus und Co-Working in Stolzenhagen)
  • Ryotaro Chikushi (NION)
  • Judith & Khanh Nguyen Thanh (people and culture strategist)
  • Uleshka Asher (Forest Village Pretschen)

Wir wollen Migrant*innen, die im ländlichen Raum oder in sächsischen Kleinstädten leben, mit ihren Erfahrungen, Aktivitäten und Perspektiven sichtbar machen. Anhand einer Podcastfolge erhalten die Teilnehmenden einen Einblick, wie vielfältig und inspirierend es sein kann, sich in einer ländlichen Region in Ostsachsen nachhaltig einzubringen und Dinge voranzutreiben. Besonders ist dabei die migrantische Perspektive von sowohl Interviewer*innen und Interviewten. Im Anschluss soll ein Austausch stattfinden wie wir uns für eine lebendige Vielfalt ergänzen können und wie wir miteinander leben wollen.

Workshop

  • Hamida Taamiri (KOMMIT – Migrantisches Netzwerk im LK Bautzen)

Fläming Deine Chance bringt südwestlich von Potsdam das berufliche Potenzial von Migrant*innen mit den Bedarfen regionaler Unternehmen zusammen. Wir coachen Zugewanderte dabei ihre Qualifikationen zum Tragen zu bringen und beraten ländliche Unternehmen bei ihrer interkulturellen Öffnung. In diesem Workshop bewegen wir den Themenkomplex Land – Migration – Arbeit. Nach der Vorstellung des Projekts Fläming Deine Chance reflektieren wir spielerisch unsere eigenen Barrieren im Kopf und gehen dann in einen ko-kreativen Ideenentwicklungsprozess  zu Hürden und Chancen für Migrant*innen, Arbeitgebende und Zivilgesellschaft im ländlichen Raum.  Was du idealerweise am Ende mitnimmst ist Inspiration, neue Perspektiven auf dich selbst und dein Umfeld und evtl. den Prototyp einer Projektidee.

Workshop

  • Ami Schütte (Fläming Deine Chance)

“Traveling—it leaves you speechless, then turns you into a storyteller” – Ibn Batuta. Moving from our home countries has turned some of us into storytellers, and the other into singers and social workers. Today we tell the stories of our integration journeys in East Germany, along with the stories of those whom we met along the way, where we are today, and where it’s taking us tomorrow.

Workshop

  • Adetayo “Tutipsy” Manuwa

Das neue Wir-Was, wenn Dörfer wachsen?

Der Trend raus aufs Land wird immer größer. Viele Dörfer wachsen und damit auch ihre Gemeinschaften. Gemeinsam mit der Dorfbewegung Brandenburg e.V.-Netzwerk Lebendige Dörfer blicken wir auf die Herausforderungen, die diese Entwicklung mit sich bringt. Was bedeutet Dorfgemeinschaft heute? Ist das nur eine romantische Fantasie der zuziehenden Städter? 

 

Michael Seelig ist u.a. Mitinitiator der Kulturellen Landpartie, die seit 1989 unzählige Menschen ins Wendland lockte und ihre Wurzeln im politischen Widerstand gegen das Atommülllager Gorleben hat. 2019 folgte das Tiny Living Festival, denn das Wendland wurde zum Sehnsuchtsort und es müssen nachhaltige Lösungen für neue Wohnformen her.

Erzählung mit Bildern

  • Michael Seelig (Werkhof Kukate & Grüne Werkstatt Wendland)

Die beiden Inputgebenden suchen in ihren Regionen nach Möglichkeiten eines guten gemeinsamen Wachsens. Dabei geht es um planerische Vorsorge ebenso wie um die Pflege des Zusammenhalts und der kulturellen Eigenart; gegen eine „Gentrifizierung der Dörfer“, aber lösungsorientiert, damit ein neues WIR in wachsenden Dörfern entstehen kann.

Input-Gespräch mit Publikumsdiskussion

  • Friederike Fuchs (Neulandsucherin)
  • Stanley Fuls (ehem. Leiter des Amts für Infrastruktur und Gebäudemanagement LK-Oder Spree)

Der ländliche Raum boomt und erfährt viele neue Einflüsse. Das Projekt „Realitätscheck. Erzähle mir Brandenburg…“ fragt: Welche Vorstellungen vom Dorf tragen die Zukunftsvisionen, die umtriebig entwickelt werden? Welche Auswirkungen haben bestimmte Bilder und Beschreibungen auf die künftigen Lebenswirklichkeiten in den Dörfern? Und wie wird Dorf überhaupt verstanden?

Workshop

  • Maria Schlüter, Ko-Koordinatorin “Akademie der Dorfhelden” im Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V.
Die Stipendiat*innen stellen das Projekt „Dein Jahr für Loitz“ vor. Sie erklären, warum und wie sie nach Loitz im Peenetal gekommen sind und warum es sich lohnen könnte, Menschen zum Bleiben und Zuziehen im Amt Peenetal/Loitz zu bewegen. Seit 2018 werden in Phase 2 des Bundeswettbewerbs “Zukunftsstadt 2030+” Ideen und Projekte für eine urbane Kleinstadt und lebendige Dörfer von den Bürger*innen umgesetzt, die dort wohnen und ihre Zukunft bestimmen wollen. Input-Gespräch mit Publikumsdiskussion

Der Gebäudebestand blieb erhalten, die Jungen zogen weg und trotzdem ist kein Platz zum Wohnen im Dorf? Da drängt sich die Frage auf: Entschuldigung, ist hier noch frei? Wenn wir schon im Zug und im Restaurant nicht fragen, dürfen wir das dann bei Wohnraum? Welche Umbauten großer Häuser oder Höfe zum Mehrgenerationenwohnen sind denkbar? Bringen Wohnungen statt Einfamilienhäusern Entspannung für den dörflichen Wohnungsmarkt?

Fishbowl-Diskussion

  • Ronny Krimm, Neulandgewinner, Bürgermeister der Gemeinde Petersberg
  • Thomas Meier, Neulandgewinner und einer, der gewagt hat zu fragen
  • Stefan Mömkes, Neulandgewinner auf der Suche nach dezentraler Seniorenbetreuung
  • Marion Zosel-Mohr, Neulandgewinnerin, in das Modellprogramm „Leben mit Familienanschluss“ in Stendal involviert

OPEN Neuland Lausitz

OPEN Neuland Lausitz

Das „OPEN Neuland Lausitz“ richtet sich an interessierte, aktive Bürger*innen der Region, bietet Austausch mit Gleichgesinnten, Unterstützung, Beratung, ein offenes Ohr und die Möglichkeit zum Aufbau langfristiger Kooperationen.
Wir widmen uns dem Thema Strategien des sozial-ökologischen Wandels in der Lausitz. Wir wollen gemeinsam nachdenken, uns gegenseitig zuhören, besser kennenlernen und ausloten, wie wir gut an einem Strang ziehen können und praktische solidarische Bündnisse spinnen, denn: Wir sind Teil des Motors!

An allen drei Festivaltagen werden insbesondere Aktive aus der Lausitz den Kühlhaus – Pavillon auf der Wiese bespielen: Workshops, Gesprächsrunden, Kreatives, Spannendes und Entspannendes (auch für Kinder).​​​​​​​ Am Sonntag laden wir ein zum politischen Frühschoppen. Wir freuen uns auf euch!

Dieser Workshop richtet sich vor allem an Aktive aus der Lausitz.

Die Lausitz ist in den letzten Jahren schwer am Kommen. Immer mehr Initiativen arbeiten – jede anders verschieden – am sozial-ökologischen Wandel und für die Demokratie. Aber was genau unterscheidet uns? Was verbindet uns? Wo wollen wir noch enger zusammenarbeiten? Und wie können wir besser verstehen, warum die einen ihren Fokus anders setzten als wir selbst und gerade daraus einen Nutzen ziehen? Denn eines ist klar: Ohne Versprechen geht es nicht!

Moderation: Susanne Gärtner (riesa efau / Bündnis gegen Rassismus und für ein gerechtes und menschenwürdiges Sachsen) und Dorothea Schneider (Augen Auf e.V.)

Unsere Geschichte besteht aus einer Vielzahl von Kapiteln. Dazu gehört auch eine Vielfalt von Perspektiven und Herangehensweise, wie sozial-ökologoscher Wandel hin zum guten Leben für alle in der Lausitz ausgestaltet werden kann: Denn nur so erreichen wir viele und es bleibt spannend!
Je von 13.45 bis 14.30 Uhr und von 15.00 bis 15.45 Uhr stehen euch ca. acht Bücher zur Ausleihe zur Verfügung. Die Bücher sind Menschen, die für Veränderung und Engagement stehen. Sie berichten von ihrem Tun und ihrem Ansatz wie Veränderung in Gang gesetzt werden kann oder was für sie kritische Momente des Handelns waren.
Kommt einfach an ihre Tische. Tauscht euch aus.

Hier wird es konkret: Im Format des Open Space kann jede*r Themen anbieten, die die Schwarmintelligenz der Festivalbesucher*innen brauchen. Einige Themen haben wir vorbereitet, diese richten vor allem den Fokus auf Formen der Zusammenarbeit.
Weitere Themen können ab Freitag im Pavillon an die Wand gepinnt werden: Alles ist erlaubt.

  • Die Bürgerregion Lausitz: Mehr Teilhabe, Zusammenhalt, Lebensqualität – wie können Menschen vor Ort den Lausitzer Strukturwandel unterstützen und gestalten?
  • Solidarische Allianzen: Ist #unteilbar dafür ein gutes Beispiel?
  • Theater der Unterdrückten oder: Befreiung nach Boal als Interventionsmöglichkeiten in einer konfliktiösen Welt
  • Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!? Grenzen des Dialogs?
  • Strukturen stärken durch Austausch. Patenschaft für Veränderung

Open Space-Format

2020 startete ein kolaboratives Projekt mit Frauen aus Bautzen, die über ihre Erfahrungen in der Region  sprechen. Daraus entstanden sind, u. a. fünf Kurzfilme, die aktuelle Themen aufgreifen und zum Dialog einladen. Dabei sind die Initiatorinnen und die Filmemacherinnen Bettina Renner und Carolin Röcklein. Der längere Film “Ich bin auch gerne ich…” hat im Oktober im Theater Bautzen Premiere.

Kurzfilmstunde mit Gespräch, präsentiert von: Frauen.Wahl.LOKAL Oberlausitz und Fraueninitiative Bautzen e.V.

Politischer Frühschoppen mit den Bundestagskandidat*innen

Florian Oest (CDU), Betriebswirt, Jurist, aus Görlitz; Marko Schmidt (Die Linke), Rechts- und Sozialwissenschaftler aus Löbau; Harald Prause-Kosubek (SPD), Angestellter aus Niesky; Hans Rudolf Grüner (FDP), Rechtsanwalt aus Zittau; Annett Jagiela (Grüne), Politikwissenschaftlerin aus Görlitz.
Moderation: Jessi James La Fleur

LAND Lebt doch - Community

logo_mit_Gespraeche_gestalten

Andere Meinungen, Konflikte, politische Streitkultur - ein Minikonflikttraining

Workshop mit Cornelia Sturm und Monika Stösser | MITEINANDER REDEN
Wenn’s beim Miteinander Reden brodelt. Konflikte machen keinen Spaß. Trotzdem: Es lebe der konstruktive Streit! Im Workshop reflektieren wir den eigenen Umgang mit Konflikten und entwickeln und ermutigen uns zu neuen Strategien in schwierigen Gesprächssituationen. Cornelia Sturm leitet den Workshop, sie ist freie Prozessbegleiterin bei MITEINANDER REDEN, Monika Stösser ist Leiterin des Programmbüros, sie steht im Anschluss für Fragen zum Förder- und Qualifizierungsprogramm der politischen Bildung zur Verfügung.

ÜBERLAND mit den Buchkindern - Festivalbuch mit kleinen "Zufallsgeschichten"

Rulo Lange | Freundeskreis Buchkinder
Der Freundeskreis Buchkinder bietet die Gestaltung eines eigenen Festivalbuches an. Im Mitmachangebot werden Zufallsgeschichten erzählt und gedruckt. Bei einer Mitmachlesung können Kinder und Erwachsene gemeinsam Geschichten lesen.
logo_NZ_neu

Neue Strukturen für den Wandel

Paneldiskussion mit Manuela Kohlbacher (Kompetenzzentrum Forst), Katrin Treffkorn (HS Görlitz, Frauenwahllokal OL), Dr. Romy Reinisch (Sächsische Agentur für Strukturentwicklung), Danilo Kuscher (Kühlhaus Görlitz), Dr. Antje Matern (IZS Görlitz)
Mehr Teilhabe, Zusammenhalt, Lebensqualität – wie kann die Strukturförderung den sozialen Wandel in der Lausitz unterstützen? Große Summen an Fördermitteln sollen in den nächsten Jahren in die Region Lausitz fließen. Absehbar ist, dass der Großteil davon für externe Unternehmen, Berater sowie Infrastruktur ausgegeben wird, während lokale Projekte und Organisationen, eher wenig unterstützt werden. Warum ist das so? Und gibt es noch eine Chance, die Menschen vor Ort ernsthaft zu beteiligen und bottom-up Strukturen zu schaffen, die dazu führen, dass die Menschen, die mit dem Wandel leben müssen, davon wirklich profitieren? Wie können engagierte Initiativen in Ostdeutschland dazu beitragen, dass die Betroffenen ihre Zukunft aktiv selbst gestalten können und Lebensqualität und regionale Attraktivität für Einheimische und Zuzuziehende entsteht? Und welche Politik ist dafür nötig?
20200220-GEN_D-Logo-Website

Mit Spielkarten für eine nachhaltige Dorf- und Regionalentwicklung

Workshop mit Christoph Strünke | Global Ecovillage Network Deutschland
Das deutsche Gemeinschaftsnetzwerk GEN D (Global Ecovillage Network Deutschland) hat ein Kartenset entwickelt zur Unterstützung einer nachhaltige Dorf- und Regionalentwicklung, orientiert nach den 5 Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökologie, Soziales, Kultur, Ökonomie und Ganzheitlichkeit. In einem Workshop werden die Teilnehmer*innen die 32 Karten kennenlernen und dazu miteinander in Austausch kommen. Wir werden dabei auch voneinander erfahren, welches die Ressourcen und Herausforderungen an den jeweiligen Orten (Herkunftsorte der Teilnehmer*innen) sind.

Engagement und Zusammenhalt

Auf einen Kaffee mit der Allianz für Zusammenhalt
Unsere Allianz von 13 gemeinnützigen Stiftungen will den Zusammenhalt und eine aktive Zivilgesellschaft stärken. Wir laden ein zu einem Austausch über innovative Ideen, Projekte und Aktivitäten und wollen uns mit Personen und Organisationen vernetzen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort aktiv gestalten. Im Fokus der drei nacheinander stattfindenden „Kaffeerunden“ stehen Integration und Vielfalt, Engagement und Zusammenhalt sowie Demokratie. Zu den Themen Engagement und Zusammenhalt sprechen Vertreter:innen der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Mercator und der Stiftung Bürger für Bürger.
Logo_Kinder_staerken

Rubbel die Katz Batman!

Workshop mit Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und KinderStärken e.V.
Bei unserem Workshop möchten wir jungen Menschen den Raum geben, uns zu zeigen, was sie vor Ort brauchen. Welche Bedingungen hemmen sie und welche Unterstützung wünschen sie sich? Die Jugendbeiräte aus Muldestausee in Sachsen-Anhalt und Neukirch in der Lausitz sowie die Jugendinitiative des Laut & Bunt Festivals aus Brandenburg stellen sich und ihre Projekte vor und nehmen sich die Zeit, die Teilnehmenden des Workshops zu beraten.
OMNIBUS und Fridays for future Kiel

OMNIBUS für Direkte Demokratie

Brigitte Krenkers | Omnibus für direkte Demokratie
Der OMNIBUS ist eine Aktion aus der Kunst und geht auf den Künstler Joseph Beuys zurück. Er wurde auf der documenta 8 gestartet und ist seit 30 Jahren in Deutschland und Europa unterwegs. Überall wo der OMNIBUS Station macht, eröffnen sich Räume für das Gespräch über die Zukunft unserer Demokratie. Ziel ist die Verwirklichung der Direkten Demokratie durch verbindliche Abstimmungsrechte auf allen Hoheitsebenen - in den Dörfern, Städten, Regionen, Bundesländern und auch auf Bundesebene.
logo_dvs_rot_dtp

Rubbel die Katz Batman! Gallery Walk

Präsentation mit Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und KinderStärken e.V.
Die Ergebnisse der Workshops von DVS und Kinderstärken e.V. werden auf die Bühne getragen. Was ist wichtig? Auch für andere!

Erobert die Burg Beeskow – Schluss mit Dornröschenschlaf

Vortrag mit Julia Vogel | LK Oder-Spree
Im Vortrag wird die Vision der Burg Beeskow - ein neuer Kulturstandort für die Region zu werden, ein kultureller Ankerpunk Brandenburgs, der jedoch nicht selbst Regie führt, sondern Regie führen lässt - vorgestellt. Die Burg soll neben Faszinationsort auch Kunst-, Kultur- und Erlebnisorte für Menschen aus Nah und Fern, für Jung und Erwachsen werden.
YvonneAmmer

Der yvonnisierende Pop-up Tisch

Yvonne Ammer | Farbküche Altenburg
Hier kannst du sehen, staunen, quatschen, mitmachen, gestalten, Erfahrungen sammeln, Fragen beantworten, Weihnachtsgeschenke einkaufen oder tauschen. „ Wir haben tolle Anregungen fürs große WIR“ und „Weil Farbe fetzt“.

Engagement des Ländlichen? Forschungen, Herausforderungen, Ideen

Workshop mit Claudia Neu | Uni Göttingen und Raj Kollmorgen | Hochschule Görlitz
Wodurch zeichnet sich Engagement in ländlichen Räumen gegenwärtig aus? Dieser Frage widmen sich in den kommenden drei Jahren Forscher:innen des Thünen-Instituts, der Universität Göttingen sowie der Hochschule Görlitz, gefördert vom BMEL. Hier stellen sie kurz die Idee vor und erörtern mit Gästen und Publikum mögliche Formen, Fälle und Finten.

Dachgenossenschaften für Wohn- und Kulturprojekte

Workshop mit Michael Stellmacher | SoWo Leipzig eG
Dachgenossenschaften verbinden zwei Elemente: Sie bewahren die Autonomie des einzelnen Hausprojekts, aber bündeln unliebsame Verwaltungsaufgaben und sichern verbindliche Kooperation über den Tellerrand des eigenen Hauses hinweg. Der Workshop stellt im ersten Teil am Beispiel der SoWo Leipzig eG das Prinzip "Dachgenossenschaft" vor und wir diskutieren, wie das im ländlichen Raum funktioniert. Im zweiten Teil wird es praktisch: Wir besprechen Fragen der Teilnehmenden zu Finanzierung, Rechtsform, Organisation und eigenen Erfahrungen.
Tine_Jurtz_raumpioniermobiljpg

Raumpioniere Oberlausitz

Jan Hufenbach | Raumpioniere
Die Raumpioniere Oberlausitz beraten, unterstützen und vernetzen seit 2015 Zuzügler und Rückkehrer bei ihren ersten Schritten in den ländlichen Raum. Das Projekt wurde u.a. durch die Robert-Bosch-Stiftung gefördert und ist mehrfacher Preisträger. Seit 2020 werden zusätzliche Knotenpunkte in der Prignitz, West-Mecklenburg, Vorpommern und in Polen entwickelt. Bildquelle: Tine Jurtz, Bad Muskau

Regionales Produkt, wie kommst du zu mir? - Logistiklösungen für die ländliche Versorgung

Workshop mit Susanne Hofmann-Souki | Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin und dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Die Vermarktung regionaler Produkte und die Versorgung der Bevölkerung auf dem Land haben etwas gemeinsam: Die Warenlogistik ist aufwendig und die lokale Situation oft komplex. Wir schauen uns innovative Logistikinitiativen an, die oft auf Kooperationen beruhen, und tauschen uns zu den Gelingenschancen solcher Lösungen aus.

Treibhaus e.V.

Siebdruck mit Julia Kaltofen | Treibhaus e.V.
An unserem mobilen Siebdruckstand können Interessierte selbstständig die von uns mitgebrachten Motive auf eigene bzw. gestellte Textilien drucken. Ihr könnt euch eure Druckfarbe und Wunschposition aussuchen und mit unserer Anleitung selber drucken. Auch werden wir eine kleine Auswahl aus unserem Onlineshop dabei haben.

Nachhaltig wachsen. Wie sich das Brandenburger Start-Up Ackerdemia e.V. zu einem bundesweit agierenden Sozialunternehmen entwickelt hat

Vortrag mit Sarah Eisinger, Christin Rothe, Christiana Henn | Ackerdemia e.V.
Bei uns wächst nicht nur das Gemüse, sondern auch die Nachfrage an dem Bildungsprogramm "GemüseAckerdemie". Innerhalb der letzten sechs Jahre ist die Anzahl der teilnehmenden Schulen und Kitas, die gemeinsam mit uns einen Gemüsegarten auf ihrem Gelände bewirtschaften, von 6 auf 900 gewachsen. Wie ist das möglich? Was bedeutet dieses Wachstum für das Team und die dahinter liegenden Prozesse? Gerne möchten wir zu einem interaktiven Austausch einladen.

Kühlhaus Kolonie

Präsentation vom Kühlhaus Görlitz
Unser aktuelles Neulandgewinnerprojekt “Kühlhaus Kolonie - Kreatives Arbeiten und Begegnung” stellen wir in unserem gerade entstehenden Atelierhaus vor und geben einen Vorgeschmack darauf, wie man ab Sommer 2022 bei uns kreativ arbeiten und übernachten kann.

Sagaan & Nevi stellen sich vor - "Tag des offenen Tores"

Präsentation von sagaan & nevi
Einleitend trägt Tim Mergelsberg zum Thema "Corporate Purpose" Gedanken, Ideen & Umsetzung der Unternehmen vor. Wir nehmen eifrig am Workshop & Gedankenaustausch teil. Dann vermittelt im KiK ("Kino im Kühlhaus") eine Diashow Einblicke in die Entstehung, Entwicklung & des Herkunftslandes der Birkenrinde - Sibirien-, auf der die beiden Unternehmen, die Firmenphilosophie als auch Vision basieren. Die Produkte lassen sich fühlen und erfahren beim Workshop. "Füßeln" mit dem innovativen Bodenbelag (und sich gern direkt eine kalte Dusche holen) kann man im Aktionsbereich. Hier ist eine kleine Nassstrecke zur Demonstration aufgebaut. Eine Fotodokumentation vermittelt Eindrücke vom Bau eines Kanus aus Birkenrinde und in einer Mikroausstellung werden unterschiedliche Darstellung von Birkenrinde wie z.B. Collagen- oder Rakeltechnik dargestellt.

Illusion Demokratie? Erfahrungen mit soziokultureller Umweltarbeit

Vortrag von Peter Moltmann | Kirschen für Kannawurf
In unserer soziokulturellen und ökologischen Arbeit sehen wir uns vor folgender Frage: Ist es besser, gemeinsam mit den Leuten vor Ort Konzepte zu entwickeln? Oder ist es effektiver selbst Konzepte zu entwickeln, um diese dann für und ggf. mit der Gemeinde (bzw. einzelnen ausgewählten Akteuren aus der Gemeinde) umzusetzen? Erfahrungsbeispiele aus der Praxis.

Do It Yourself! Neue Bücher für Projektideen- Neue Projektideen für Bücher!

Buchbinden mit Marieken Matschenz | simsalArt e.V.
Wir wollen mit Euch, in kleineren oder größeren Runden, gemeinsam Bücher binden, die ihr auf dem „ÜBERLAND“ Festival 2021“ nutzten könnt, um Ideen, Inspirationen und auch Informationen festzuhalten und mit nach Hause zu tragen. Ob es das etwas aufwändigere Buch mit japanischer Heftung, ein schnelles Faltbuch mit Gummiheftung oder der klassischen Buchbindung wird, entscheidet ihr selbst nach Lust, Laune und Zeit. Wir laden Euch ein, mit gebrauchten Papieren, Material zur Buchherstellung und erprobter Herstellungstechnik, Bücher und Hefte zu binden und sich bei dieser schönen Arbeit auszutauschen, zu den gehörten und gesehenen Workshops und Veranstaltungen auf dem Festival und natürlich auch um Euch von unserem Kultur:Mobil des simsalArt e.V. zu berichten!

10 Jahre Forschung zum Thema informelle Wirtschaftssysteme

Vortrag von Michael Dietz | 1independent, Jena
Ein deutsches Startup nutzt Forschungsergebnisse für eine neue App, die bald öffentliche und private Strukturprojekte ohne Geld über ein informelles Punktesystem finanzieren soll.
cropped-LOGO-4

Werken am guten Leben

Vortrag mit Klaus Hirrich
Wangelin - ein kleines Dorf an der Mecklenburger Seenplatte, dass über die Bundesgrenzen bekannt ist... für experimentellen Lehm, bunte Feste und ein nachhaltiges Zusammenleben. Seit über dreißig Jahren setzen sich zugezogene und alteingesessene Menschen hier für eine lebendige Region ein... Obwohl es natürlich nicht immer einfach war, wächst und gedeiht das Dorf weiterhin, sogar etwas zu schnell... In einem kurzen Vortrag und anschließender offener Gesprächsrunde stellen drei Wangeliner*innen das Dorf vor. Wir blicken in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und laden ein zum Fragen und zum Diskutieren.

Selbstwirksamkeit durch Vernetzung – Speeddating für eine nachhaltige Cokreation

Workshop mit Helmut Sasse
Nach einer kurzen Einführung/Vorstellung werden wir die Prinzipien von Cokreation praktizieren. Ziel des Workshops ist es neue, nachhaltige Kontakte zu schließen, die dein Projekt spürbar voranbringen. Oder die Chance dein Wissen und deine Kontakte weiter zu geben.
logo_NZ_neu

Wir unternehmen was!

Workshop mit Uleshka Asher | Zukunftsorte und Gästen
Wie Unternehmen und engagierte Akteure gemeinsam ihre Regionen voran bringen: Attraktive Arbeit, Fachkräfte und Lebensqualität vor Ort – wie können Unternehmen und engagierte Impulsprojekte gemeinsam die Regionen voran bringen? Regionale Unternehmer treffen auf Neulandgewinner und Zukunftsort-Akteure: Was leistet wer für die Region? Welche Ziele verfolgt jeder? Gibt es gemeinsame Ziele und wenn ja, wie kann man kooperieren um sich gegenseitig zu unterstützen?
kulturland-logo_84_0

Allmende für bäuerlich geführte ökologische Landwirtschaft

Vortrag mit Stephanie Wild | Kulturland eG
Die Kulturland eG organisiert Allmende – Gemeinschaftseigentum an Grund und Boden – für die bäuerlich geführte ökologische Landwirtschaft. Durch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern erwerben wir Ackerland, Wiesen, Weiden, Hecken und Biotope und stellen das Land regional eingebundenen Bauernhöfen zur Verfügung, die Bio-Lebensmittel vor Ort vermarkten, Führungen anbieten, Naturschutz und Landschaftspflege betreiben, soziale Betreuung leisten oder erlebnispädagogisch mit Schulklassen arbeiten. Im Vortrag wird die Kulturland-Genossenschaft vorgestellt und Fragen zur Beteiligung geklärt werden.
logo_dvs_rot_dtp

Rubbel die Katz Batman! Junge Engagierte sinnvoll unterstützen

Workshop mit Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und KinderStärken e.V.
Jugendliche in ländlichen Räumen organisieren große Teile ihrer Freizeit eigenständig. Sie machen Ausflüge, organisieren Partys oder Festivals und gehen zu Konzerten. Wenn die Bedingungen vor Ort stimmen, können und wollen junge Menschen in ländlichen Räumen viel bewegen und werden so zu zentralen Akteur*innen bürgerschaftlichen Engagements. Doch die bestehenden Unterstützungsstrukturen erreichen junge Initiativen häufig schwer. Wie kann sich das ändern?

Demokratie

Auf einen Kaffee mit der Allianz für Zusammenhalt
Unsere Allianz von 13 gemeinnützigen Stiftungen will den Zusammenhalt und eine aktive Zivilgesellschaft stärken. Wir laden ein zu einem Austausch über innovative Ideen, Projekte und Aktivitäten und wollen uns mit Personen und Organisationen vernetzen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort aktiv gestalten. Im Fokus der drei nacheinander stattfindenden „Kaffeerunden“ stehen Integration und Vielfalt, Engagement und Zusammenhalt sowie Demokratie. Zu dem Thema Demokratie sprechen Vertreter:innen der Amadeu Antonio Stiftung, der Robert Bosch Stiftung und der Zeit-Stiftung.
Logo_Kinder_staerken

Rubbel die Katz Batman! Mentoring mal anders

Workshop mit Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) und KinderStärken e.V.
Jugendliche beraten die Workshop-Teilnehmenden und laden Interessierte ein, ins Gespräch zu kommen und Antworten auf die Frage zu finden, wie junge Engagierte sinnvoll unterstützt werden können.

Saatgutgewinnung

Workshop mit Marie Runge | Ackerdemia e.V.
Saatgutgewinnung dient nicht nur dem Erhalt alter und seltener Gemüsesorten, die einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität leisten - Saatgutgewinnung ist auch eine traditionelle Gartenkultur, die es sich zu bewahren lohnt. Wir wenden uns in diesem praktischen Workshop der Trocken- und Nassgewinnung zu. Das Ausprobieren von verschiedenen Saatgutgewinnungstechniken ist das Ziel und soll ermutigen selbst Saatgut zu gewinnen.
Neuland, Überland, Festival der Akteure, Gölitz 2020

Spirit of Football - Spielen!

Fußballspielen mit Andrew Aris | Spirit of Football
Wir spielen FairPlay Fußball: Alle dürfen mitmachen, wenn wir unter Berücksichtigung der FairPlay-Regeln Fußball spielen. Musik begleitet das Spiel und es wird mit einen fair-produzierten SDG Ball gespielt. #EinBallEineWelt #KeinWettbewerb #JustForFun

Heimat - Land - Jugendkultur

Diskussion mit Klaus Farin | Stiftung Respekt! und Hirnkost Verlag und Mandy Wiesner | Sächsische Landjugend e.V.
„Heimat“ ist wieder angesagt – vor allem in ländlichen Regionen hat der Wunsch nach Entschleunigung und Wiederüberschaubarkeit der Lebensumwelt Konjunktur: Das Dorf gilt als Hort der Sicherheit und Ruhepol inmitten einer sich global immer schneller verändernden Welt. Doch die Individualisierung und Enttraditionalisierung prägen längst auch die Lebenswirklichkeiten auf dem Lande. Wie können sich Gemeinden und lokale Gemeinschaften für die Vorstellungen der Jugendlichen öffnen und ihre Bedürfnisse besser berücksichtigen? Welche Ideen gibt es für das Hierbleiben, die Lust auf Landleben und demokratische Teilhabe? Das von „Respekt!“ initiierte und von der ZEIT-Stiftung geförderte Projekt „WIR. Heimat – Land – Jugendkultur“ erforschte die Lebensperspektiven von Jugendlichen in ländlichen Regionen Deutschlands.
Landvisionen Logo

Landvisionen - die Zukunft in Bildern

Workshop mit Hanna Weck | Social Impact
In unserem Workshop geht es um Eure Visionen vom Landleben im Jahr 2035: Gemeinsam begeben wir uns auf eine Visionsreise und fertigen Vision-Boards unserer ganz persönlichen LANDVISIONEN an. Das Ergebnis: Eine inspirierende (und visionäre?) Ausstellung von einem lebenswerten Landleben der Zukunft.

Maskenspiel

Workshop mit Franziska Mascheck
Der Workshop nutzt Spiele aus der theaterpädagogischen Arbeit und Übungen zur Sensibilisierung der Körperwahrnehmung, um Verständnis für die eigene Körpersprache aufzubauen und sensibel auf sich selbst und die Kommunikationspartner*innen eingehen zu können. Der Workshop lädt die Teilnehmenden ein zur unerwarteten Entdeckung des Maskenspiels - Spielfreude und Neugier sind die besten Begleiter.

Integration und Vielfalt

Auf einen Kaffee mit der Allianz für Zusammenhalt
Unsere Allianz von 13 gemeinnützigen Stiftungen will den Zusammenhalt und eine aktive Zivilgesellschaft stärken. Wir laden ein zu einem Austausch über innovative Ideen, Projekte und Aktivitäten und wollen uns mit Personen und Organisationen vernetzen, die das gesellschaftliche Miteinander vor Ort aktiv gestalten. Im Fokus der drei nacheinander stattfindenden „Kaffeerunden“ stehen Integration und Vielfalt, Engagement und Zusammenhalt sowie Demokratie. Zu den Themen Integration und Vielfalt sprechen Vertreter:innen der Stiftung Mercator und der Stiftung Bürger für Bürger.
Mömkes

Mir reicht´s - ich geh` schaukeln

Stefan Mömkes
Stefan Mömkes bringt seine Werkstatt, einen Bausatz und viel Erfahrung mit. Gemeinsam wird eine Hollywoodschaukel gebaut, wie sie manchen Gemeinschaftsort zieren könnte. Beim Arbeiten ins Gespräch kommen und praktische Kompetenzen zu vermitteln, das gelingt Stefan mit geflüchteten Jugendlichen ebenso wie mit aktiven Senior*innen.

Tag der Regionen

Workshop mit Melanie Oertel | Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Seit über 20 Jahren bietet der Tag der Regionen Engagierten eine Aktionsplattform rund um den Erntedanksonntag zum regionalen Wirtschaftskreislauf. Darüber hinaus informiert das Projekt über Regionalität im Alltag - Was sind Gründe für Regionalität? Was macht ein regionales Produkt aus? Wie kann ich regionaler konsumieren? Es wird das Projekt im Rahmen der Regionalbewegung vorgestellt und gemeinsam über regionales Engagement diskutiert und ausgetauscht.

Netzwerken in ländlichen strukturschwachen Räumen – das Programm „Engagiertes Land“

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
Gerade in ländlichen und strukturschwachen Räumen lebt Engagement von einer guten Vernetzung. Neben vielfältigen Möglichkeiten gibt es auf dem Land aber auch besondere Herausforderungen bei der Vernetzung und Kooperation untereinander. Darüber und über gute Lösungsansätze wollen wir mit Euch ins Gespräch kommen. Als Beispiel dient uns dabei das Programm „Engagiertes Land“, welches die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung in diesem Jahr ins Leben gerufen hat. Begrüßung: Jan Holze (Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt) - im Anschluss moderierter Austausch

Offene Werkstätten finanzieren, stärken und verstetigen

Workshop mit Christoff Gäbler | VOW e.V., Offene Werkstatt und offenes Technologielabor HEBEWERK in Eberswalde
Wir schauen uns Möglichkeiten an, Offene Werkstätten zu finanzieren, zu stärken und als relevante Player im Bildungssystem in der Jugendarbeit und darüber hinaus zu etablieren. Im Rahmen einer Kooperation des Verbundes offener Werkstätten e.V. (VOW e.V.) mit der Projektfabrik gGmbH besteht die Erschließung neuer Fördermöglichkeiten im Bereich Jobcenter, Arbeitsagentur und ggf. Kinder- und Jugendhilfe. Weiterhin lernt ihr den Verbund Offener Werkstätten e.V. kennen. Dieser vertritt als Dachverband die Interessen Offener Werkstätten in Deutschland gegenüber Öffentlichkeit, Institutionen und Politik.

Bleib Mensch Genosse

Workshop mit Max Liebscht | Bürgeruni e.V., Zittau
Solidarität kann schlecht verordnet werden, sondern will, wenn sie verloren gegangen ist, neu erfunden werden. Nur wie denn bloß? Um Erinnerungshilfen für die speziell in Konfliktsituationen ausgeblendeten anderen Beziehungsmöglichkeiten geht es uns im Beitrag.

Konterrealität - der versteckte Rassismus in unseren Vereinen

Dennis Chiponda und Ines Callsen | Stiftung Bürger für Bürger
Rassismus im Ehrenamt gibt's doch nicht! Wir setzen uns doch für Menschen ein! Und doch macht ein gesamtgesellschaftliches Problem auch vor dem Ehrenamt nicht halt. JUGENDSTIL* nimmt dich mit in eine offene Diskussion mit Dennis Chiponda und Ines Callsen, auf eine Reise durch bekanntes Terrain mit einer neuen Perspektive. Lasst uns zuhören, diskutieren und voneinander lernen, um die Welt ein kleines bißchen gerechter machen zu können.
Landgestaltenmobil

Kultur in Bewegung bringen, damit sich etwas bewegen kann

Landgestaltenmobil
Das Landgestaltenmobil bringt Kultur auf Rädern zu den Menschen der Region. Mit ihm werden Höfe, Dorfplätze, Wiesen, Felder und Wälder, Feste, Veranstaltungen und Märkte besucht. Die Mitglieder*innen des Landgestalten e.V. aus Nossen laden die Menschen vor Ort ein, sich mit ungewöhnlichem Material auseinanderzusetzen, etwas zu eigenen Themen zu erarbeiten und gemeinsam über Altes und Neues nachzudenken. Das Landgestaltenmobil soll ein Ort des Austauschs, der Beteiligung und Zusammenarbeit sein.

Kulinarisches & Kultur

Catering von der Obermühle
Die Obermühle aus Görlitz setzt in ihrem Catering konsequent auf regionale Produkte in Bio-Qualität. Das ganze Festival über versorgt die Obermühle alle Teilnehmenden mit ihrem köstlichen Angebot.

Ausstellung

brühwarme Lösungen
Wer Gesellschaft vor Ort praktisch verändert, stellt sich in die Öffentlichkeit. Die Neulandgewinner*innen, die das tun, verändern dadurch Sichtweisen auf Gesellschaft und teilen ihre Lösungen mit anderen. Sie stellen Fragen und vieles in Frage. Sie begeben sich in einen Austausch mit anderen Menschen und Landschaften. Ihre Arbeit findet in einer Art Werkstatt für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für eine enkeltaugliche Zukunft statt. Die Ausstellung zeigt eben diese Lösungen – sehr individuell, sehr nah an den Problemen vor Ort und umso mehr zur Nachahmung empfohlen. Die ausgestellten Werkzeuge sind soziale Unikate, die erst dadurch ihre volle Wirksamkeit erfahren, dass sie anderswo, von anderen Aktiven, mit anderen Problemen neugedacht und verändert ausprobiert werden. Insofern verstehen wir sie als transformative Werkzeuge des öffentlichen Neulandgewinnens.

Film

Wem gehört mein Dorf
Ein Film über die Macht gelebter Demokratie – nordisch unaufgeregt und unglaublich spannend. In seinem Dokumentarfilm geht der Regisseur Christoph Eder in seinem Heimatdorf, dem Ostseebad Göhren auf Rügen, der Frage nach, wie sich aktiv gelebte Demokratie heute umsetzen lässt. Auch gegen Wirtschaftsinteressen. Spannend wie ein Spielfilm entwickelt sich auch dank großartiger Protagonist*innen ein demokratischer Kampf um die Mitbestimmung um das Göhrener Schicksal.

Mit dem Autokino Zempow e.V.

BLOND

Offensichtlich bietet eine Stadt wie Chemnitz, die wie kaum eine andere für Brüche und Spannungen steht, einen idealen Nährboden für künstlerische Aktivitäten der besonderen Art. Die Band BLOND liefert mit ihrem Debüt-Tonträger „Martini Sprite“, mit ausschließlich deutschen Lyrics, die Zustandsbeschreibung einer unruhvollen ostdeutschen Jugend. In atemberaubender Geschwindigkeit verwandelte sich die Kinderzimmerformation Blond, bestehend aus Lotta Kummer, Nina Kummer und Johann Bonitz, in eine veritable Showgröße. Die Kombination aus verschiedenen, scheinbar unvereinbaren Welten ist sowohl inhaltlich als auch in der Live-Performance eine BLOND-Spezialität und bietet den sogenannten Las Vegas Glamour.

DOTA

Aus feinsinnigen und vielschichten Texten stricken sie eingängige Popsongs, in denen Platz ist für schwebende Poesie, Politisches und Partystimmung, für Melancholisches und Albernes – mit so mühelosen Übergängen dazwischen, dass die Tragweite mancher Gedanken erst beim zweiten oder dritten Hören einsickert. Für all diejenigen, die sich seit Jahren in ihren Texten wiederfinden, auf ihren Konzerten lauthals mitsingen und von ihrer klugen Melancholie trösten lassen können. Und für alle, denen ihre Lieder neu zu entdecken noch bevorsteht.

poly ghost

Poly Ghost verführen uns live in eine Welt, in der wir ausgelassen sein können, alles sein können – ja, vielleicht wieder ein Stück Kind sein können, nur ohne uns dabei albern zu fühlen. Schillernde Outfits, ein charismatischer Frontmann, ein stehender E-Drummer(!) und eine quirlige Gitarristin, dabei großer Spaß an ihrer (Live-) Musik und Bühnengestaltung sind die Zutaten zu ihrer fluffigen Welt. Poly Ghost formen einen Mikrokosmos, der das Publikum mitreißt und definitiv in Schwingung versetzt. Das Intercity-Trio aus Hannover-Hildesheim-Chemnitz veröffentlichte 2020 sein Debutalbum mit dem verheißungsvollen Titel „Touch me“ und machte mit SEGA Mega Drive Thematik und vielschichtigen Synthesizer Sounds, Discoelementen der 70’er mit groovenden Basslines, E-Drums und rotziger Gitarre auf sich aufmerksam und erinnert dabei an eine unbekannte Mischung aus Air, Kraftwerk und Bilderbuch. Bleibt definitiv kleben – eben wie Zuckerwatte an den Fingern.

Tutipsy

Adetayo Manuwa (Tutipsy) ist ein Musiker aus Nigeria. Sein Stil lässt sich als eine Mischung aus Afropop und Afrobeat beschreiben. Seine Musik handelt von Konzepten wie Hoffnung, Liebe und Schönheit in allen Kulturen. Während seines Masterstudiums an der Hochschule Anhalt initiierte er das Projekt „One Community“, das 2019 den ersten Platz beim Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt gewann. Tutipsy glaubt, dass Musik ein Medium ist, das Menschen in ihren alltäglichen Situationen verbindet. Grundlage seiner Arbeit ist die Beobachtung der Herausforderungen des täglichen Lebens, seien es persönliche Konflikte oder gemeinsame Erfahrungen. Sein Ziel ist es, dass sich Menschen mit seiner Musik identifizieren können, unabhängig von ihrem Hintergrund.

Riches of the Poor

„Riches of the Poor“ sind Miky (Gesang und Gitarre), Simon Breth (Bass und Gesang), Cordelia Polinna (Schlagzeug und Gesang) und Daniel Segerberg (Gitarre). Im Juni 2020 wurde ihre Platte "The Long Way Down" (Crocodile Tears) veröffentlicht, noch mit Ferdinand Hübner am Schlagzeug. Gemeinsam arbeiten sie an atmosphärisch schwebenden Sounds, die mit aggressiven Rockbeats verschmelzen. Daniel lebt seit 2018 an der Westküste Schwedens, kommt für gemeinsame Auftritte aber immer wieder nach Berlin. Mittlerweile ist Simon Breth in die Lausitz gezogen, sein Musikbahnhof Annahütte hat sich für die Band zum inspirierenden Proben- und Rückzugsort entwickelt. Hier entstehen neue Songs und die Vier testen auch als Band die Synergien, die sich aus Stadt und Land ergeben.

Hasenscheisse

Am Anfang waren da nur zwei Jungs, die zu den Schrammelakkorden einer Gitarre selbstgebackene witzige Lieder grölten. Aber die heilige Evolution und eine nicht geringe Portion von "Aufmerksamskeitsdefizitsyndrom" jagte das Duo von der namensgebenden "Hasenbeköttelten" Wiese - raus in die urbaneren Gefilde! Sie streiften die Köttel aus dem Cord - und peppten ihre Wald- und Wiesenlieder mit Percussion, E- Bass, Akkordeon nebst mehrstimmigem Gesang auf! Hasenscheisse verbreiten nun schon seit mehr als 13 Jahren ihre eigenwillige Mixtur aus delikat gezupften Leckerbissen fürs Ohr und wild tanzbarem - herrlich trivialem Gegröle für die Beine! Humorvolle deutsche Texte, meist vorgetragen mit einer großen Portion Berliner Mundart, schlingern sich, mal Bossa, mal Walzer, mal Rockabilly, durch lange Balladen und kurzweilige Songs.