Projekt- und Wissensplattform

Eine Wissens- und Projektplattform soll die Akteure auf dem Land bundesweit sichtbar machen und ihnen das Wissen bereitstellen, was sie für die gesellschaftliche Transformation vor Ort benötigen.  

landlebtdoch

Idee

Die Entwicklung des ländlichen Raumes und die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse werden durch das Wirken vieler lokal engagierter Akteure vorangetrieben. Auf den Dörfern und in den kleinen Städten, sind sie es, die innovative Projekte in den Bereichen Pflege, Mobilität, Bildung oder kulturelles Engagement vorantreiben und damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse leisten. Dieses Wirken und die Vielfalt der Projekte wird bisher nicht zentral erfasst und es gibt keine themen- und raumübergreifende Datenbank für die Suche nach Inspiration, Partnern oder konkretem Wissen dazu. Der Projektkatalog für Landaktivist*innen soll diese Lücke schließen und ein neues digitales Angebot schaffen. Denn aus unserer Forschung über Engagementstrukturen und Wirkungsweisen in den Dörfern wissen wir, dass sich soziale Innovationen nur durch das Teilen und Nachmachen weiterverbreiten. 

Mitmachen

Wir wollen die digitale Wissens- und Projektplattform mit euch gemeinsam entwickeln! In den regelmäßigen digitalen Stammtischen gibt es die Möglichkeit, eure Ideen und Bedarfe einzubringen und bei der Gestaltung der Plattformen mitzuwirken. Damit wir etwas erschaffen, was Landaktivist*innen wirklich hilft. 

2. Stammtisch für Wissenskomplizen*innen

Inzwischen haben wir schon mit über 20 Macher*innen intensive Gespräche darüber geführt, was ihnen eigentlich helfen würde und welches Wissen es eigentlich braucht. Aus all diesen Inputs formt sich immer mehr eine Struktur und Vorstellung, welche Inhalte und konkreten Werkzeuge euch weiterhelfen. Beim nächsten Stammtisch wird es dann auf jeden Fall schon ganz konkret! Wir freuen uns auf die Diskussion und euer Feedback.

17.3.2021 | 19.00 Uhr | Zoom-Link

Projektkatalog 1.0

Der Anfang ist mit dem Projektkatalog aus dem Neulandgewinner. Programm gemacht. Dort gibt es bereits eine Sammlung von 200 inspirierenden Projekten, auf die wir auch mit der Weiterentwicklung aufbauen werden. Hier kann man sich schon jetzt eintragen. 

FAQ

Das Projekt ist im Oktober 2020 gestartet und wir rechnen mit einer Recherche- und Entwicklungszeit von ca. einem Jahr. Uns ist wichtig, nicht einfach eine Sammlung von Projekten anzulegen und auf einer Karte zu verorten, sondern einen innovativen Zugang zu Wissen zu entwickeln. Dafür brauchen wir etwas Zeit.   

Schon jetzt gibt es die Projektplattform 1.0, die im Rahmen des Neulandgewinner. Projektes entstanden ist. Die Eintragung ist dort bereits möglich und alle bisherigen Projekte werden auch auf die neue Plattform übernommen. 

Die Plattform entwickeln wir gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Dehne und Dipl.-Ing. Johann Kaether von der Hochschule Neubrandenburg, die einen reichen Fundus an Studien und Wissen zu Projekten im Bereich der ländlichen Daseinsvorsorge einbringen. Gleichzeitig soll die Plattform entsprechend der Bedarfe ländlicher Akteure entwickelt werden, sodass wir über Interviews und Design Thinking Workshops unsere Zielgruppe direkt einbinden. Darüber hinaus verstehen wir es als große Chance, auch andere Multiplikatoren und bestehende Plattformen miteinzubeziehen und so eine “Partnerstruktur” aufzubauen. Wir glauben, dass so eine Plattform nur Erfolg haben kann, wenn sie die unterschiedlichsten Themen, Initiativen und Wissensbestände zusammenführt und so auch über einzelne Projektlaufzeiten hinaus lebendig bleibt.   

Zielgruppe sind vor allem die MacherInnen vor Ort oder thematisch/regional Interessierte, die sich mit wenig Aufwand ein Bild von guten Beispielen machen können. Durch das schnelle Auffinden thematisch oder räumlich ähnlicher Projekte, kann die Bildung von Engagementnetzwerken gefördert werden. Bewusst haben neben Modellprojekten aus Landes-, Bundes- und Europaförderungen oder den Akteuren, die beispielsweise im Neulandgewinner-Programm der Robert Bosch Stiftung gefördert werden, alle gemeinwohlorientierten und zivilgesellschaftlichen Initiativen die Möglichkeit, sich und ihre Ideen vorzustellen. So kann die nötige Verbreitung, Dichte an Projekten und damit die Netzwerkbildung und der Wissenstransfer sichergestellt werden. 

Es gibt einen regelmäßigen digitalen “Stammtisch für Wissens-Komplizen. Hier diskutieren wir gemeinsam die Ideen, sprechen über eure Bedürfnisse oder widmen uns konkreten Themen, die während der Entwicklung der Plattform aufkommen.