ÜBERLAND Programm 2021

OPEN NEULAND

Was bewegt uns gerade auf dem Land? Wo lohnt es sich, mal genauer hinzugucken? Gemeinsam mit Partner*innen laden wir die Menschen und Projekte ein, in fundierten und vielfältigen Workshops mit ganz praktischen Bezügen zum Leben in ländlichen Räumen diese Themen zu diskutieren.

Praktiken des Solidarischen

Neue Wege zu wirtschaften und zu arbeiten. Gemeinsam mit der anstiftung ermöglichen wir direkte Einblicke in unterschiedliche Konzepte und Praktiken des Solidarischen, Projektbiografien und Diskussionen anhand derer wir diskutieren, wer eigentlich mit wem solidarisch ist oder welche Rolle Solidarität in Zukunft spielen wird.
 

Offene Werkstätten werden häufig zu einem Ort für Ideen, in denen sich gesellschaftliche Innovationen konzentrieren. In dieser Diskussion wird zusammengetragen, wie offene Werkstätten auf dem Land und in der Stadt auf das solidarische Miteinander wirken und wie sie Orte für Ideen und Umsetzung werden können.

Fishbowl-Diskussion mit:

  • Chris Herrmann (Amt für Ideen, Nürnberg)
  • Yvonne Ammer (Ideenbörse der Farbküche Altenburg)
  • Wibke Seifarth (Offene Werkstatt, Gatschow)

Die Wirtschaftsförderung 4.0 möchte die regionale Wertschöpfung und kooperative Wirtschaftsformen systematisch fördern, um die lokale Wirtschaftsstruktur in Kommunen zu stärken. Flankierende Ziele sind der Klimaschutz und ein sparsamer Umgang mit Ressourcen. Wie können wir also soziale und nachhaltige Wirtschaft in unserer Region stärken? Und was ist an der Wirtschaftsförderung 4.0 solidarisch?

Vortrag mit Diskussion

  • Christoph Schösser (Stadt Witzenhausen)

Wissen für alle zugänglich zu machen, ist ein großes solidarisches Ziel. Doch es in die Tat umzusetzen, ist eine große Herausforderung, an der viele Menschen arbeiten. In dieser Session sollen der aktuelle Stand vorgestellt und die weitere Entwicklung gemeinsam diskutiert werden.

Vortrag mit Podiumsdiskussion

  • Maximilian Voigt (Vorstand VOW e.V., Mitarbeiter der Open Knowledge Foundation, Mitgründer des FabLab Cottbus)
  • Daniel Domscheit-Berg (Smartes Fürstenberg, havel:lab e.V.)

Solidarische Landwirtschaft funktioniert nicht nur in Ballungsgebieten. Auch in ländlichen Gegenden und kleineren Städten etablieren sich vielfältige Formen, das Land gemeinschaftlicher zu bewirtschaften. Wie funktionieren unterschiedliche Konzepte der solidarischen Landwirtschaft auf dem Land? Wo gibt es welche Unterstützung? Und was brauche ich, um zu starten? 

Kurzinputs & gemeinsames Erarbeiten einer Mindmap der Möglichkeiten

  • Anja Hradetzky (Stolze Kuh, Stolzenhagen)
  • Heike Brückner (Urbane Farm Dessau)  
  • Andrea Keil (Eschenhof, Groß Rünz)

Der breite, bunte Fächer an neuen, jungen Konzepten und Testformen des solidarischen Lebens auf dem Land wird hier vorgestellt. Eine Möglichkeit sich kennenzulernen, zu vernetzen und Mut für eigene Schritte zu fassen. 

Kurzpräsentation mit anschließender Fragerunde

  • Gut Alaune
  • Lebendiges Dorf Wichmar
  • Natürlich Lernen am Tollensetal
  • Akademie Suffizienz

Diversität des Ländlichen

Wer wirkt eigentlich in den ländlichen Räumen? Haben wir da alle im Blick, können alle aktiv werden die wollen? Wie können wir Diversität in allerlei Hinsicht aktiv stärken? Wo sind hier die Hürden? In diesem Themenbereich wird es mehrere Workshops geben, um praktisches Handeln vielfältiger zu machen.

 

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Teilnehmende erfahren über die von Spirit of Football geplante Carbon-Neutral Ball-Reise von England nach Neuseeland (durch Deutschland) im Jahr 2022. Danach wird Fußball gespielt: In gemischten Teams und unter Berücksichtigung der FairPlay-Regeln spielen wir „Just-for-fun“. Mit Musik und anschließender Reflexion nach den Spielen. Jede*r darf mitspielen.

Vorstellung des Konzepts mit anschließendem Spiel

  • Andrew Aris (Spirit of Football, Erfurt)

Alle reden von Diversität und Vielfalt – und doch stehen hinter den innovativen Projekten auf dem Land fast ausschließlich weiße Deutsche. Was für Erfahrungen machen Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe und Herkunft auf dem Land? Ist Diversity auf dem Land schwieriger? Und was wird tatsächlich für mehr echte Vielfalt gebraucht?

Paneldiskussion

  • Sonita Mbah (Ecological Expert Kamerun)
  • Tereza Bodemann (Gästehaus und Co-Working in Stolzenhagen)
  • Ryotaro Chikushi (NION)
  • Judith Nguyen Thanh (people and culture strategist)
  • Uleshka Asher (Forest Village Pretschen)

Wir wollen Migrant*innen, die im ländlichen Raum oder in sächsischen Kleinstädten leben, mit ihren Erfahrungen, Aktivitäten und Perspektiven sichtbar machen. Anhand einer Podcastfolge erhalten die Teilnehmenden einen Einblick, wie vielfältig und inspirierend es sein kann, sich in einer ländlichen Region in Ostsachsen nachhaltig einzubringen und Dinge voranzutreiben. Besonders ist dabei die migrantische Perspektive von sowohl Interviewer*innen und Interviewten. Im Anschluss soll ein Austausch stattfinden wie wir uns für eine lebendige Vielfalt ergänzen können und wie wir miteinander leben wollen.

Workshop

  • Hamida Taamiri (KOMMIT – Migrantisches Netzwerk im LK Bautzen)

Fläming Deine Chance bringt südwestlich von Potsdam das berufliche Potenzial von Migrant*innen mit den Bedarfen regionaler Unternehmen zusammen. Wir coachen Zugewanderte dabei ihre Qualifikationen zum Tragen zu bringen und beraten ländliche Unternehmen bei ihrer interkulturellen Öffnung. In diesem Workshop bewegen wir den Themenkomplex Land – Migration – Arbeit. Nach der Vorstellung des Projekts Fläming Deine Chance reflektieren wir spielerisch unsere eigenen Barrieren im Kopf und gehen dann in einen ko-kreativen Ideenentwicklungsprozess  zu Hürden und Chancen für Migrant*innen, Arbeitgebende und Zivilgesellschaft im ländlichen Raum.  Was du idealerweise am Ende mitnimmst ist Inspiration, neue Perspektiven auf dich selbst und dein Umfeld und evtl. den Prototyp einer Projektidee.

Workshop

  • Ami Schütte (Fläming Deine Chance)

Das neue Wir-Was, wenn Dörfer wachsen?

Der Trend raus aufs Land wird immer größer. Viele Dörfer wachsen und damit auch ihre Gemeinschaften. Gemeinsam mit der Dorfbewegung Brandenburg e.V.-Netzwerk Lebendige Dörfer blicken wir auf die Herausforderungen, die diese Entwicklung mit sich bringt. Was bedeutet Dorfgemeinschaft heute? Ist das nur eine romantische Fantasie der zuziehenden Städter? 

 

Michael Seelig ist u.a. Mitinitiator der Kulturellen Landpartie, die seit 1989 unzählige Menschen ins Wendland lockte und ihre Wurzeln im politischen Widerstand gegen das Atommülllager Gorleben hat. 2019 folgte das Tiny Living Festival, denn das Wendland wurde zum Sehnsuchtsort und es müssen nachhaltige Lösungen für neue Wohnformen her.

Erzählung mit Bildern

  • Michael Seelig (Werkhof Kukate & Grüne Werkstatt Wendland)

Die beiden Inputgeber suchen im begehrten Märkisch Oderland nach Möglichkeiten eines guten gemeinsamen Wachsens. Dabei geht es um planerische Vorsorge ebenso wie um die Pflege des Zusammenhalts und der kulturellen Eigenart; gegen eine „Gentrifizierung der Dörfer“, aber lösungsorientiert, damit ein neues WIR in wachsenden Dörfern entstehen kann.

Input-Gespräch mit Publikumsdiskussion

  • Friederike Fuchs (Archtektin, Neulandsucherin)
  • Stanley Fuls (Architekt, Leiter des Amts für Infrastruktur und Gebäudemanagement im Landkreis-Oder Spree)

Das neue Format „Erzähl mir Brandenburg“ bietet die Grundlage für das Festival-Angebot: Wie entsteht bei wem welches Bild von Brandenburg? Wie stellt sich ein Ort, eine Region in der Erzählung Einheimischer oder Fremder dar? Was lernen wir gemeinsam daraus?

Erzählungen

  • Maria Schlüter, Referentin und stellvertretende Koordinatorin der “Akademie der Dorfhelden” im Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. in Müncheberg

Die Stipendiat*innen stellen das Projekt „Dein Jahr für Loitz“ vor. Sie erklären, warum und wie sie nach Loitz im Peenetal gekommen sind und warum es sich lohnen könnte, Menschen zum Bleiben und Zuziehen im Amt Peenetal/Loitz zu bewegen. Seit 2018 werden in Phase 2 des Bundeswettbewerbs “Zukunftsstadt 2030+” Ideen und Projekte für eine urbane Kleinstadt und lebendige Dörfer von den Bürger*innen umgesetzt, die dort wohnen und ihre Zukunft bestimmen wollen. Input-Gespräch mit Publikumsdiskussion

Der Gebäudebestand blieb erhalten, die Jungen zogen weg und trotzdem ist kein Platz zum Wohnen im Dorf? Da drängt sich die Frage auf: Entschuldigung, ist hier noch frei? Wenn wir schon im Zug und im Restaurant nicht fragen, dürfen wir das dann bei Wohnraum? Welche Umbauten großer Häuser oder Höfe zum Mehrgenerationenwohnen sind denkbar? Bringen Wohnungen statt Einfamilienhäusern Entspannung für den dörflichen Wohnungsmarkt?

Fishbowl-Diskussion

  • Ronny Krimm, Neulandgewinner, Bürgermeister der Gemeinde Petersberg
  • Thomas Meier, Neulandgewinner und einer, der gewagt hat zu fragen
  • Stefan Mömkes, Neulandgewinner auf der Suche nach dezentraler Seniorenbetreuung
  • Marion Zosel-Mohr, Neulandgewinnerin, in das Modellprogramm „Leben mit Familienanschluss“ in Stendal involviert

OPEN Neuland Lausitz

Das „OPEN Neuland Lausitz“ richtet sich an interessierte, aktive Bürger*innen der Region, bietet Austausch mit Gleichgesinnten, Unterstützung, Beratung, ein offenes Ohr und die Möglichkeit zum Aufbau langfristiger Kooperationen.
Wir widmen uns dem Thema Strategien des sozial-ökologischen Wandels in der Lausitz. Wir wollen gemeinsam nachdenken, uns gegenseitig zuhören, besser kennenlernen und ausloten wie wir gut an einem Strang ziehen können und praktische solidarische Bündnisse spinnen, denn: Wir sind Teil des Motors!

 

An allen drei Festivaltagen werden insbesondere Aktive aus der Lausitz den Kühlhaus – Pavillon auf der Wiese bespielen: Workshops, Gesprächsrunden, Kreatives, Spannendes und Entspannendes (auch für Kinder).​​​​​​​ Am Sonntag laden wir ein zum politischen Frühschoppen. Wir freuen uns auf euch!

Dieser Workshop richtet sich vor allem an Aktive aus der Lausitz.
Welche Strategien des Wandels hast Du?
Wie können, wollen, sollten wir uns unterstützen?
Eingeladen sind vor allem und möglichst viele Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen in der Lausitz. 

Workshop

Unsere Geschichte besteht aus einer Vielzahl von Kapiteln. Dazu gehört auch eine Vielfalt von Perspektiven und Herangehensweise, wie sozial-ökologoscher Wandel hin zum guten Leben für alle in der Lausitz ausgestaltet werden kann: Denn nur so erreichen wir viele und es bleibt spannend!
Je von 13.45 bis14.30 Uhr und von 15.00 bis 15.45 Uhr stehen euch ca. acht Bücher zur Ausleihe zur Verfügung. Die Bücher sind Menschen, die für Veränderung und Engagement stehen. Sie berichten von ihrem Tun und ihrem Ansatz wie Veränderung in Gang gesetzt werden kann oder was für sie kritische Momente des Handelns waren.
Kommt einfach an ihre Tische. Tauscht euch aus.
Eine Übersicht über die einzelnen “Bücher” stellen wir euch in der Maschinenhalle zur Verfügung, damit ihr dorthin schwärmen könnt, wo es euch hinzieht.

Hier wird es konkret: Im Format des Open Space kann jede*r Themen anbieten, die die Schwarmintelligenz der Festivalbesucher*innen brauchen. Einige Themen haben wir vorbereitet, diese richten vor allem den Fokus auf Formen der Zusammenarbeit.
Weitere Themen können ab Freitag im Pavillon an die Wand gepinnt werden: Alles ist erlaubt. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr in der Maschinenhalle.

Open Space-Format

LAND Lebt doch - Community

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Neue Strukturen für den Wandel

Paneldiskussion mit Lena Fichtner | Zukunftsorte
Mehr Teilhabe, Zusammenhalt, Lebensqualität – wie kann die Strukturförderung den sozialen Wandel in der Lausitz unterstützen? Große Summen an Fördermitteln sollen in den nächsten Jahren in die Region Lausitz fließen. Absehbar ist, dass der Großteil davon für externe Unternehmen, Berater sowie Infrastruktur ausgegeben wird, während lokale Projekte und Organisationen, eher wenig unterstützt werden. Warum ist das so? Und gibt es noch eine Chance, die Menschen vor Ort ernsthaft zu beteiligen und bottom-up Strukturen zu schaffen, die dazu führen, dass die Menschen, die mit dem Wandel leben müssen, davon wirklich profitieren? Wie können engagierte Initiativen in Ostdeutschland dazu beitragen, dass die Betroffenen ihre Zukunft aktiv selbst gestalten können und Lebensqualität und regionale Attraktivität für Einheimische und Zuzuziehende entsteht? Und welche Politik ist dafür nötig?
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Mit Spielkarten für eine nachhaltige Dorf- und Regionalentwicklung

Workshop mit Christoph Strünke | Global Ecovillage Network Deutschland
Das deutsche Gemeinschaftsnetzwerk GEN D (Global Ecovillage Network Deutschland) hat ein Kartenset entwickelt zur Unterstützung einer nachhaltige Dorf- und Regionalentwicklung, orientiert nach den 5 Dimensionen der Nachhaltigkeit Ökologie, Soziales, Kultur, Ökonomie und Ganzheitlichkeit. In einem Workshop werden die Teilnehmer*innen die 32 Karten kennenlernen und dazu miteinander in Austausch kommen. Wir werden dabei auch voneinander erfahren, welches die Ressourcen und Herausforderungen an den jeweiligen Orten (Herkunftsorte der Teilnehmer*innen) sind.
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Rubbel die Katz Batman!

Workshop mit Stefan Kämper | Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume
Bei unserem Workshop möchten wir jungen Menschen den Raum geben, uns zu zeigen, was sie vor Ort brauchen. Welche Bedingungen hemmen sie und welche Unterstützung wünschen sie sich? Wir nehmen drei Initiativen in den Blick.
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Gallery Walk

Präsentation mit Stefan Kämper | Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume
Die Ergebnisse der Workshops von DVS und Kinderstärken e.V. werden auf die Bühne getragen. Was ist wichtig? Auch für andere!

Erobert die Burg Beeskow – Schluss mit Dornröschenschlaf

Vortrag mit Julia Vogel | LK Oder-Spree
Im Vortrag wird die Vision der Burg Beeskow - ein neuer Kulturstandort für die Region zu werden, ein kultureller Ankerpunk Brandenburgs, der jedoch nicht selbst Regie führt, sondern Regie führen lässt - vorgestellt. Die Burg soll neben Faszinationsort auch Kunst-, Kultur- und Erlebnisorte für Menschen aus Nah und Fern, für Jung und Erwachsen werden.

Engagement des Ländlichen? Forschungen, Herausforderungen, Ideen

Workshop mit Claudia Neu | Uni Göttingen und Raj Kollmorgen | Hochschule Görlitz
Wodurch zeichnet sich Engagement in ländlichen Räumen gegenwärtig aus? Dieser Frage widmen sich in den kommenden drei Jahren Forscher:innen des Thünen-Instituts, der Universität Göttingen sowie der Hochschule Görlitz, gefördert vom BMEL. Hier stellen sie kurz die Idee vor und erörtern mit Gästen und Publikum mögliche Formen, Fälle und Finten.

Dachgenossenschaften für Wohn- und Kulturprojekte

Workshop mit Michael Stellmacher | SoWo Leipzig eG
Dachgenossenschaften verbinden zwei Elemente: Sie bewahren die Autonomie des einzelnen Hausprojekts, aber bündeln unliebsame Verwaltungsaufgaben und sichern verbindliche Kooperation über den Tellerrand des eigenen Hauses hinweg. Der Workshop stellt im ersten Teil am Beispiel der SoWo Leipzig eG das Prinzip "Dachgenossenschaft" vor und wir diskutieren, wie das im ländlichen Raum funktioniert. Im zweiten Teil wird es praktisch: Wir besprechen Fragen der Teilnehmenden zu Finanzierung, Rechtsform, Organisation und eigenen Erfahrungen.

10 Jahre Forschung zum Thema informelle Wirtschaftssysteme

Vortrag von Michael Dietz | 1independent, Jena
Ein deutsches Startup nutzt Forschungsergebnisse für eine neue App, die bald öffentliche und private Strukturprojekte ohne Geld über ein informelles Punktesystem finanzieren soll.
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Werken am guten Leben

Vortrag mit Klaus Hirrich
Wangelin - ein kleines Dorf an der Mecklenburger Seenplatte, dass über die Bundesgrenzen bekannt ist... für experimentellen Lehm, bunte Feste und ein nachhaltiges Zusammenleben. Seit über dreißig Jahren setzen sich zugezogene und alteingesessene Menschen hier für eine lebendige Region ein... Obwohl es natürlich nicht immer einfach war, wächst und gedeiht das Dorf weiterhin, sogar etwas zu schnell... In einem kurzen Vortrag und anschließender offener Gesprächsrunde stellen drei Wangeliner*innen das Dorf vor. Wir blicken in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und laden ein zum Fragen und zum Diskutieren.

Selbstwirksamkeit durch Vernetzung – Speeddating für eine nachhaltige Cokreation

Workshop mit Helmut Sasse
Nach einer kurzen Einführung/Vorstellung werden wir die Prinzipien von Cokreation praktizieren. Ziel des Workshops ist es neue, nachhaltige Kontakte zu schließen, die dein Projekt spürbar voranbringen. Oder die Chance dein Wissen und deine Kontakte weiter zu geben.
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Wir unternehmen was!

Workshop mit Lena Fichtner | Zukunftsorte
Attraktive Arbeit, Fachkräfte und Lebensqualität vor Ort – wie können Unternehmen und engagierte Impulsprojekte gemeinsam die Regionen voran bringen? Regionale Unternehmer treffen auf Neulandgewinner und Zukunftsort-Akteure: Was leistet wer für die Region? Welche Ziele verfolgt jeder? Gibt es gemeinsame Ziele und wenn ja, wie kann man kooperieren um sich gegenseitig zu unterstützen?
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Allmende für bäuerlich geführte ökologische Landwirtschaft

Vortrag mit Thomas Kliemt-Rippel | Kulturland eG
Die Kulturland eG organisiert Allmende – Gemeinschaftseigentum an Grund und Boden – für die bäuerlich geführte ökologische Landwirtschaft. Durch die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern erwerben wir Ackerland, Wiesen, Weiden, Hecken und Biotope und stellen das Land regional eingebundenen Bauernhöfen zur Verfügung, die Bio-Lebensmittel vor Ort vermarkten, Führungen anbieten, Naturschutz und Landschaftspflege betreiben, soziale Betreuung leisten oder erlebnispädagogisch mit Schulklassen arbeiten. Im Vortrag wird die Kulturland-Genossenschaft vorgestellt und Fragen zur Beteiligung geklärt werden.
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Was viele Jugendliche und ein Bürgermeister mit Batman zu tun haben

Workshop mit Stefan Kämper | Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume
Jugendliche in ländlichen Räumen organisieren große Teile ihrer Freizeit eigenständig. Sie machen Ausflüge, organisieren Partys oder Festivals und gehen zu Konzerten. Wenn die Bedingungen vor Ort stimmen, können und wollen junge Menschen in ländlichen Räumen viel bewegen und werden so zu zentralen Akteur*innen bürgerschaftlichen Engagements. Doch die bestehenden Unterstützungsstrukturen erreichen junge Initiativen häufig schwer. Wie kann sich das ändern?
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Mentoring mal anders

Workshop mit Stefan Kämper | Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume
Jugendliche beraten die Workshop-Teilnehmenden und laden Interessierte ein, ins Gespräch zu kommen und Antworten auf die Frage zu finden, wie junge Engagierte sinnvoll unterstützt werden können.