Mit jeder Menge Diskussionen, Workshops, Vernetzungstreffen, inspirierenden Projekten, Ausstellungen und natürlich bei toller Musik und bestem Essen werden wir die Aktiven der ländlichen Räume feiern. Das Festival von und für Akteur*innen der ländlichen Räume und alle, die sich für ein solidarisches Miteinander interessieren und einsetzen.
Freitag, 04.09.2026
16:00 Uhr | Eröffnung des Festivalgeländes, Ankommen & Einrichten eures Campingplatzes
17:00 Uhr | Feierliche Aufnahme der Neulandgewinner
und Kulturprogramm tba.
Samstag, 05.09.2026
8 bis 10 Uhr | Netzwerkfrühstück auf dem Festivalgelände
10 bis 18 Uhr | ÜBERLAND Workshop-Programm u.a. zu den Festival-Fokusthemen
18:30 Uhr | Abendprogramm mit Musik und Kultur auf der Hauptbühne, tba.
Sonntag, 06.09.2026
8 bis 12 Uhr | Netzwerkfrühstück auf dem Festivalgelände & Ausklang










Ostdeutsche Bundesländer sind geprägt von besonderen Umbrüchen. Was dort junge Lebensrealitäten ausmachen und wofür sich junge Menschen engagieren, wird 2026 auf dem ÜBERLAND diskutiert. Wir richten den Blick auf den Osten Deutschlands – und auch über die Grenzen zu unseren Nachbarstaaten. Eine herzliche Einladung an alle jungen Menschen zum Festival.
Alle jungen Menschen sind herzlich eingeladen, das Festival als Gast oder mit einem eigenen Beitrag mitzugestalten. Meldet euch gern bei uns: veranstaltungen@neulandgewinner.de
Perspektiven junger Menschen in Wohnprojekten aus der Oberlausitz
Bei einer Paneldiskussion treten junge Menschen aus Wohnprojekten der Oberlausitz in den Austausch und berichten aus ihren Lebensrealitäten: Was funktioniert, was fordert heraus und wie sieht der Alltag wirklich aus? Nach einer Kurzvorstellung der Projekte diskutieren wir gemeinsam über Gründung, Ankommen und Zukunftswünsche, mit Raum für Fragen und Gespräche aus dem Publikum.
Mit Jonas Harant (Dezentrale Sachsen) und Daniel Sauer (Baulust Görlitz), mit ca. 5 jungen Erwachsenen aus der Lausitz.
Seit sieben Jahren kommt das ÜBERLAND-Festival zum Kühlhaus nach Görlitz, mit einem starken Netzwerk aus Engagierten und Interessierten, die sich jedes Jahr auf den Weg in an die Grenze machen. Die lokale Akteurslandschaft ist vielfältig, und genau das wollen wir im Programm sichtbar machen. In Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen bringen wir regionale Themen und Perspektiven ins Festivalprogramm ein. Dabei laden wir Akteur:innen aus unterschiedlichen Bereichen ein: Es geht um die geschichtsträchtige Region und ihre gegenwärtigen Fragen, um Engagementkultur und Kommunalpolitik, denn nicht zuletzt hat die Region gerade eine lebhafte Bürgermeisterwahl erlebt und darum, was es heute bedeutet, in Görlitz und der Region zu leben, zu arbeiten, sich zu engagieren oder Arbeitsplätze zu schaffen. Kommt in die Maschinenhalle und seid neugierig, tretet in den Austausch und lernt die Region und das Netzwerk kennen.
Dieser Themenstrang wird zusammen mit einem Netzwerk von regionalen Akteur:innen gestaltet, darunter das Kühlhaus Görlitz, ahoj Görlitz, Schlesisches Museum zu Görlitz, coloradio des Rundfunkkombinats Sachsen uvm.
Identität & Kultur: In was für einer Region befinden wir uns hier?
Die historische Gegend der Oberlausitz hat durch ihre Lage eine bewegte Vergangenheit und eine lebendige Gegenwart. Wie wird die Zukunft aussehen? Ein Einstieg in die Region. Über Alltag und Kultur.
Mit Lorenz Kallenbach (ahoj Görlitz, Kulturhanse Transfer), Matthias Voigt (Schlesisches Museum zu Görlitz), Vanessa Rauche (Good2U), Valentin Hacke (CYRKUS/Kulturbrücken e.V.), Ruben Galle (ncca, Kunsthalle Görlitz) und Eleonore Harmel (Thünen-Institut für Regionalentwicklung)
Die Lausitz ist voller Initiativen und Menschen mit Ideen und konkreten Orten und Projekten, die eines zum Ziel haben: Ein gutes Leben für alle! Und so soll es auch bleiben, trotz Krisenszenarien und Kürzungen.
Du bist Teil einer Initiative, die sich aktiv mit der Frage nach solidarischem Handeln in krisenhaften Zeiten auseinandersetzen möchte? An Hand einer Kartografie des Landkreises Görlitz fragen wir konkret - und wenn du nicht von hier kommst stellvertretend - wie wir auf Szenarien von zunehmend autoritären Strukturen reagieren können. Wir wollen weg von „Hilfesystemen für Benachteiligte“ hin zu Zusammenarbeit und gegenseitiger Unterstützung, besonders als und mit marginalisierte/n Menschen. Der Ansatz „Mutual Aid“, oder „Gegenseitige Hilfe“ ist ein solcher Ansatz der kollektiven Fürsorge in Krisen. "Von-oben-herab"-Hilfesysteme sollen hiermit überwunden werden, nach dem Motto „Solidarität statt Wohltätigkeit!“.
Susanne Gärtner (Forum Beteiligung des Lausitzer Perspektiven e.V.) & Joschka Fuchs (Augen auf e.V.) für die Demokratie AG Ostsachsen
mit Anna Dunkl (DZA, dem Deutschen Zentrum für Astrophysik), Anna-Katharina Friedrich (DSEE), Katrin Treffkorn (Revierwende), Markus Bathen (Station Weißwasser)
Görlitz und Region werden gern als Freiraum oder auch Raum zum Machen bezeichnet, aber wie funktioniert das grenzenlose Engagement eigentlich? Wie kommen Kommunalpolitik und Gesellschaft zusammen? Wie werden Leute politisch wirksam? Wie arbeiten sie zusammen und wo liegen die Grenzen?
Mit Jana Krauß, Lorenz Kallenbach und Julia Gabler (Kühlhaus e.V.) und politisch aktiven Görlitz-Leuten, findigen Unternehmungsgeistern, landenden Überfliegern und den üblichen Verdächtigen.
In diesem Themenstrang blicken wir in die Weite: Wie können regionale Lösungen bundesweite Veränderungen anstoßen? Die „Allianz der Gestalter:innen“ ist eine Plattform für all jene, die mit Ideen, Haltung und Tatkraft Probleme vor Ort anpacken, Lösungen entwickeln und positive Veränderungen anstoßen. Gemeinsam wollen wir die Bedarfe von Gestalter:innen sichtbar machen und mit Politiker:innen ins Gespräch kommen: wir wollen voneinander lernen und uns gegenseitig Mut geben und Angebote vorstellen, die wir in der Allianz geschaffen haben. Denn überall entstehen schon heute Lösungen für morgen – oft im Kleinen, oft unter schwierigen Bedingungen, aber als Teil einer bundesweiten Veränderung. Die Allianz der Gestalter:innen will diese Veränderung sichtbar machen und vorantreiben.
Ein Themenstrang mit der Allianz der Gestalter:innen.
Die Allianz der Gestalter:innen stellt sich vor
Die Allianz der Gestalter:innen versammelt Menschen, die in ihren Orten ein neues Miteinander vormachen: Menschen, die in ihrer Kommune mit Optimismus und Tatendrang Konzepte entwickeln, wie Gesellschaft funktionieren kann oder ganz konkrete Probleme vor Ort lösen. Gemeinsam erproben wir neue Formate, die Konstruktivität, partei- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit, Mut und Umsetzungsstärke in den Mittelpunkt stellen. Und wir machen sichtbar, welches Potenzial für positive Veränderung in unserem Land steckt. In diesem Workshop stellt sich die Allianz vor, berichtet von aktuellen Projekten und zeigt auf, wie ihr mitmachen könnt.
Vom Manifest lokaler Gestalter:innen zu Mutigen Versprechen, vom Frühling der Regionen zu Werkräumen - lerne die Allianz der Gerstalter:inne hier kennen.
Jana Schelte (ProjectTogether) und weitere Gestalter:innen
Die BATIAR GANG (Band) rumpelt lautstark über die alten Überland Gleise:
Los, auf geht’s voller Getöse in eine wilde Nacht!
Mit Musik gesammelt in Ost- und Südosteuropa – in feuchten, nächtlichen Hinterhöfen, zwischen vielstimmigen bulgarischen Chören, wilden Bläsern und Kellerfesten, bei denen der Putz von den Decken rieselt! Gefunden in Umsonstecken, auf staubigen Dachböden und in dunklen Kellern, verquirlt mit tausend Ideen verrückter und liebenswerter Kreaturen und ihren Geschichten!
Laut rumpelnd und quietschend schiebt sich der Tanzexpress Richtung Tanzexzess heran. Die Waggons sind heiße Diskokeller, der Schweiß tropft, und in den vielen Kisten liegen nicht ohne Grund unverleihbare Wechselshirts!
Mit dabei unser zwiebelfrisches Album „Spice Express“ – mit saftigen Sounds, pikanten Stimmen und bittersüßen Bläserlinien! Tanzen, tanzen, lachen, weinen! Und es gibt extra auch viele ganz neue, unveröffentlichte Songs!
Die Batiar Gang – wir sind eine weltweit einzigartige Band aus wunderschönen weiblichen und männlichen Stimmen, aus verrückten Hüpferhythmen vor und auf der Bühne, aus artistischen Akkordeons und leidenschaftlichen Bläser*innen: viele Menschen, die euch tief und bezaubernd in die Seele pusten! 12 Jahre geballte Leidenschaft im Gepäck, feurig wie ein viel zu heißer Chili-Borschtsch, voller Liebe und einer Musik, die ihr so noch nicht gehört habt!
Ukraine, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Bulgarien, Rumänien – im Gepäck findet ihr unser Fernweh und unsere vielen Reisen wieder!
Hajde! Tanzen, bis der Strom alle ist!
Die Band spielt am Samstagabend auf dem ÜBERLAND. Weitere Infos zur Band gibt es hier.

Mein Name ist Latika, ich bin 16 Jahre alt und Halbmexikanerin. Mit meiner Gitarre trete ich auf kleinen Festivals in Deutschland auf. Dabei spiele ich lateinamerikanische Musik und deutsche Lieder. Ich liebe es, meine Gedanken, Gefühle und Erfahrungen durch die Musik zu teilen und Menschen damit glücklich zu machen! Besonders am Herzen liegt mir dabei die Nähe zu meinen Zuhörern.
Mehr Infos findet ihr hier.

Tille ist ein junger Musiker der aus der brandenburgischen Kleinstadt Pritzwalk nach Neuruppin gezogen ist. Musikalisch bewegt sich Tille zwischen Party-Rap und sehr persönlichen Songs. Seine Texte handeln von Liebe, Verlust und Erfahrungen aus seinem eigenen Leben. Besonders stolz ist er auf seinen Song „Pretty“, den er für seine Ex Freundin schrieb. „wann wirst du frauenfeindlich ich glaube eher nie“ sagte er bewusst in seinem Song „Sterni“ den er gemeinsam mit den österreichischen Musiker FRANCESCO schrieb. Somit setzt er ein klares Zeichen gegen Frauenhass in Rap Songs.
Zu Tilles Musik geht es hier.
Auf dem ÜBERLAND wird Tille am Samstag am Jugendpavillon auftreten.

Wendegeschichten von Ostkindern
(Film) 1989 waren Max, Stefan, Katja, Thomas, Nicole und Daniela noch Kinder in der DDR, 1990 wurden sie zu Teenagern in einem fremden Land – eine Umsiedlung an Ort und Stelle. Freund-und Feindbilder wechselten von heute auf morgen und die gewonnene Freiheit kostete sie die Heimat.
Regisseurin Nora Raetsch, selbst aufgewachsen in der DDR, lässt Vertreter*innen der Dritten Generation Ostdeutschland zu Wort kommen und erzählt mit Tiefgang und Heiterkeit von den Umbrüchen der Wendezeit und den Einsichten, die diese Lebenserfahrung mit sich bringt.
Dauer: 90 min
Regie: Nora Raetsch
Videographie: Victor Hanck

(Film) 2026, Langhagen, Mecklenburg-Vorpommern. Wie viele ostdeutsche Dörfer trägt auch dieses seinen eigenen Weg durch den Strukturwandel nach der Wende. Die Geschichte im Rücken und dem Blick nach vorn gerichtet.
Doch wer spricht heute eigentlich über solche Orte? Wer hört wirklich zu? Und wer hat die Deutungshoheit darüber, wie ihre Geschichte erzählt wird, wie über Verlust und Bestand, über Gemeinschaft und Wandel gesprochen wird? Im Dialog mit einem dreiköpfigen Filmteam zum 575. Dorfjubiläum entsteht ein Selbstporträt von Langhagen. Ein Ort, in dem trotz einseitiger Zuschreibungen eine ganze Menge los ist.
Dauer: 60 min
Von: Leonie Jenning, Bastian Gascho und Sebastian Dieterle

Dieser kurze Film erklärt ganz knapp und einfach, was Commoning ist. Dabei geht es auch darum, wie unser aktuelles Wirtschaftssystem Commoning entgegen steht und Commons durch Markt und Staat immer wieder vereinnahmt werden. In einer durch Commoning geprägten Welt würde es vielen Menschen und unserer tierischen und botanischen Mitwelt besser gehen.
Dauer: 04:20 min
Commons Institut

Im Frühling die Brücken – Erinnerungen aus Demmin Neuer Dokumentarfilm von KATAPULT MV
Am 8. Mai 2025, dem Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, versammelten sich etwa 250 Rechtsextreme in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern), um mit einem sogenannten „Trauermarsch“ die Geschichte der Stadt für ihre Zwecke auszunutzen. Gleichzeitig haben mehrere tausend Demonstrierende dagegen protestiert. Der neue Dokumentarfilm Im Frühling die Brücken – Erinnerungen aus Demmin vom Regionalmedium KATAPULT MV zeichnet diesen Tag nach und eröffnet einen vielschichtigen Blick ins Spannungsfeld zwischen rechtsextremer Instrumentalisierung, zivilgesellschaftlichem Engagement und historischer Verantwortung in der Gegenwart.
Im Film erinnert sich der damals siebenjährige Zeitzeuge Roland Thomas an die tragischen Geschehnisse in den letzten Kriegstagen 1945 und verknüpft persönliche Erinnerungen mit der Frage, wie Gesellschaft heute Verantwortung für das kollektive Gedenken übernimmt. Aktivist:innen vom Zentrum für politische Schönheit, vom Aktionsbündnis 8. Mai Demmin sowie Widersetzen MV berichten, wie der Gegenprotest organisiert wurde und wie es ihnen gelang, tausende Menschen für Demokratie und Erinnerungskultur zu mobilisieren. MVs Innenminister Christian Pegel spricht über den regional verankerten Rechtsextremismus und den Schutz demokratischer Räume.
Die Dokumentation verwebt Interviews, Beobachtungen und Archivmaterial zu einem eindrucksvollen Porträt einer Stadt, die jedes Jahr am 8. Mai zum Schauplatz des Ringens um Deutungshoheit und Verantwortung wird. So wird Demmin zum Symbolort dafür, dass Erinnerungspolitik nie abgeschlossen ist, sondern immer wieder neu erstritten werden muss.
Mit sensibler Kameraarbeit und erzählerischer Nähe lädt Im Frühling die Brücken – Erinnerungen aus Demmin ein, über Erinnerung, Demokratie und die Zukunft des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Ostdeutschland zu sprechen.
Weitere Informationen hier.
Produktion: Patrick Hinz, Sandra Grubert und Bine Pufal

Signs of Change macht ortsbezogene Zukunftsszenarien sichtbar und lädt mit spekulativen Schildern dazu ein, über unterschiedliche Zukünfte nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. In der Diskussion geben wir Einblicke in unsere Erfahrungen aus der Intervention in Schmalkalden, wo Signs of Change 2025 über vier Wochen als Pfad der Zukünfte im Stadtraum zu sehen war. Gemeinsam diskutieren wir das Potenzial der Schilder für die Stärkung der Zivilgesellschaft, Demokratieförderung sowie ko-kreative Stadtplanung und Regionalentwicklung. Die Schilder können auf dem Festivalgelände erkundet werden.

Fabmobil e.V. , Juliane Reményi / interaktives Angebot
Wir sind ein fahrendes Kunst-, Kultur- und Zukunftslabor für den ländlichen Raum
Das Fabmobil lädt mit Mini Workshops und einem offenen Format zum Mitmachen ein. Besuchende aller Generationen können creative technologies wie 3D Druck, VR, Lasercutting, Plotten etc. entdecken, experimentieren und eigene Ideen umsetzen.
Gestalte ein starkes visuelles Statement als Schlüsselanhänger, Badge oder Mini-Schild. Ob politischer Slogan, persönliches Motto oder Internet-Insider – du bringst deine Botschaft auf den Punkt und setzt sie als gelasertes Objekt mit verschiedenen Materialien (Holz, Acryl) und Gravur um. Dein individuelles Piece, das Haltung zeigt und sichtbar bleibt.
Foto: Iona Dutz

Siri Frech / Workshop
Tipps und Trick für Gruppen, wie sie ihre Treffen leichter und effektiver gestalten können.

Thomas Meier von der Regional-Initiative Talvolk e.V. / Gemeinwohl im Tal eG aus dem Weimarer Land / Workshop
Im Lauf der regenerativen Entwicklung unserer Region im Weimarer Land gab es immer wieder Projekte, welche sich als echte „game changer“ herausstellten. Dazu gehörten die SoLaWi, die Freie Talschule und auch unser Mitgliederladen. In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, was es braucht, um entscheidende Wandel-Impulse in eine Region zu bringen und wie sich diese in einer Weise skalieren lassen, welche den rasanten Herausforderungen unserer Tage gerecht wird.
Foto: Jörg Gläscher
Eine Ausstellung der Wüstenrot Stiftung und dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung / Rundgang durch die Ausstellung, Comiclsung & WorkshopRundgang durch die Ausstellung:
Regionen verändern sich – und Menschen erzählen davon in Geschichten: vom geschlossenen Dorfladen, der Wiedereröffnung des Gasthofs oder der Energiewende vor Ort. Die Ausstellung verbindet Forschungserkenntnisse mit Comic-Geschichten über regionalen Wandel. Im Rundgang zeigen wir, warum Narrative ein zentraler Treiber von Veränderungsprozessen sind und wie sie helfen können, Zukunft aktiv zu gestalten.
Comiclesung:
tba.
Zukunftsgeschichtenworkshop:
Wie kann es mit den regionalen Geschichten weitergehen? Wie können sie für den gemeinsamen Weg in die Zukunft genutzt werden? In diesem Workshop entwickeln wir gemeinsam eine Zukunftsgeschichte – Schritt für Schritt entsteht aus Ideen und Gesprächen eine Erzählung mit Dramaturgie. Lernen Sie unsere Methode kennen und schreiben Sie mit an einer gemeinsamen Zukunft. Die Teilnehmendenzahl ist auf 16 Personen begrenzt.
Foto: Jörg Gläscher

Wir alle kennen es: Engagement und hohe Ansprüche an uns selbst treiben uns an und können sehr erfüllend sein – aber uns auch schnell ausbrennen. Welche Stressoren gibt es in meinem Alltag? Wie kann ich mit ihnen umgehen? Wie geht gesunde Abgrenzung? Und letztlich: Wie können wir langfristig aktiv bleiben, ohne uns zu überfordern? In einem geschützten Rahmen tauschen wir uns über dieses wichtige Thema aus und gehen anschließend über in eine gemeinsame Yoga-Praxis, um einen Moment der Stille im vollen Festival-Programm aufzusaugen.

In der „Offenen Sprechstunde für Wohnprojekte“ werden die wichtigsten Fragen nach dem „Wie, Wer und Wann“ beantwortet: Welche Rechtsformen eignen sich fürs gemeinschaftliche Wohnen? Wo gibt es interessante Häuser? Was müssen wir als Erstes tun? Auch Fragen von bestehenden Wohnprojekten in der Nutzungsphase werden gerne besprochen. Eingeladen sind alle Menschen, die erste Fragen zu dem Thema haben und diese gemeinsam in der Runde mit anderen Interessierten besprechen möchten sowie bestehende Wohnprojekte
aufzusaugen.
Foto: Jörg Gläscher





Viele Leute im ländlichen Raum haben gute Ideen. Aber sie haben keinen Plan, wie sie sich selbst sichtbar machen oder beispielsweise ihrem Engagement Gehör verschaffen. Dabei braucht es weder 100-prozentige Perfektion noch keine eigene Pressestelle, um öffentlich aufzutreten. In diesem Workshop geht es darum, die eigene Idee formulieren zu lernen – und sie nach außen zu tragen. Egal ob in die Zeitung, einen Newsletter oder den Instagram-Kanal!
Wer vorab Infos über das eigene Projekt schicken will, damit ich mich darauf vorbereiten kann, mailt an: juli.katz@posteo.de
Foto: (c) privat

demoSlam bringt Menschen zu kontroversen Themen zusammen, statt sie in Lager zu spalten, und vermittelt das Handwerkszeug für gelungene Dialge. Die Teilnehmenden lernen, wie sie – im Gegensatz zu Debatten – einen Meinungsaustausch außerhalb der Pro-Contra-Logik anregen können. Hier kannst Du erleben, wie man mal anders über Streitthemen sprechen kann. Ganz nach dem Motto: Verstehen, ohne einverstanden zu sein. demoSlam fördert Dialogkultur und weist den weg aus der Polarisierungsfalle.
Foto: @ili-moments

Ein ortssensibles (trans-)lokales site-specific Format im ländlichen Raum, das Tanz, Partizipation und Begegnung verbindet. Ausgehend vom Thema „Beben“ als körperliche, emotionale und gesellschaftliche Erschütterung untersucht das Projekt Prozesse von Annäherung, Instabilität und Wandel. Besuchende können Tanz sehen, bei Kaffee/Keksen ins Gespräch kommen, persönliche Erinnerungen als Audioaufnahmen hinterlassen, die in spätere Aufführungen integriert werden und so Stimmen verschiedener Orte miteinander verbinden. Zudem findet abschließend eine Diskussion mit den Teilnehmenden statt.
Foto: Miriam Weisz

Inga Haese & Serafina Morrin (KHSB), Softeisbus GABI (M-V), Kollektiv GrundGefühl / Workshop
Mit Engagierten von Kollektiv Grundgefühl und dem Softeisbus GABI im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern fragen wir uns, wie ein emotionaler Zugang zu Gemeinsinn und Demokratie aussehen kann. Auf der Basis von sinnlichen Erfahrungen erkunden wir je eigene Zugänge zu Verbundenheit und Gemeinsinn.

Großraum e.V. aus Zehdenick, AG Demokratieförderung / Diskussion
Zehdenick hat jetzt einen afd-Bürgermeister, bei einer Wahlbeteiligung von 52 Prozent – mit der Frage nach der schweigenden Hälfte sitzen wir jetzt im Alltag da. Als Kulturverein machen wir weiter mit dem, was wir vorher schon gut fanden: Leute zusammenbringen, Räume für alle öffnen. Aber wir merken auch, dass wir uns ein Stück weit anders sortieren müssen. Wie bleiben wir handlungsfähig, ohne uns nur noch an den Provokationen der Gegenseite abzuarbeiten? Wie gehen andere mit solchen oder ähnlichen Veränderungen um? Vorhang auf, Erfahrungsaustausch – zusammentragen und diskutieren.

Daniela Gehlis, Katja Neels, Lada Stepanenko vom Dörfernetzwerk Nordwestuckermark / Mitmachaktion, Workshop & Ausstellung
Die KreativKarre ist ein Projekt des Dörfernetzwerks Nordwestuckermark und ein mobiler Begegnungsort für Dörfer. Beim ÜBERLAND-Festival öffnen wir den Anhänger als offenen MitMACHraum für alle Generationen. Mit einfachen Materialien und kreativen Techniken entstehen kleine Kunstwerke, Gespräche und neue Begegnungen. Gleichzeitig zeigen wir, wie aus einem Netzwerk von 38 Dörfern konkrete Projekte entstehen und wie gemeinsames Engagement das Leben auf dem Land bereichern kann.
Dorit Müller, Müncheberg / Mitmachaktion
An diesem Stand können Kinder und Erwachsene mit Wolle kreativ werden. Ob mit Webrahmen, Händen, Häkelhaken, Farben, Pinsel, Stiften oder Papier könnt ihr euch austoben und eurer Fantasie mit fachlicher Anleitung freien Lauf lassen.

Augen auf e.V. Oberlausitz, Abdulrahman Ahamad, Neulandgewinner. / Kaffee & Essen
Abdulrahman Ahmad ist Kurde aus Syrien und seit Dezember 2024 Neulandgewinner mit seinem Projekt „Inklusion mit Genuss“. Verständnis und Austausch zwischen den Kulturen kann gerade durch niedrigschwellige Erfahrungen miteinander entstehen. Ich mache euch einen arabischen Kaffee oder wunderbare Falafel. Ich kann auch viel über meine Heimat und die Olivenbäume in unserem Garten erzählen, die nun leider nicht mehr da sind.
Simone Braun / Haarschnitt & Gespräch
Ein Haarschnitt ist oft Ausdruck eines inneren Wandels oder der Wunsch nach einem Neuanfang. Während ich die Haare schneide, lade ich meine Gäste ein, sich selbst zu begegnen, mit offenen Fragen für einen Perspektivwechsel. Dadurch wird der Haarschnitt zu einem bewussten Akt der Veränderung, der sichtbar und gleichzeitig spürbar wird.

Naturpark Nossentiner / Schwinzer Heide, Ralf Koch, Neulandgewinner. / Diskussion & Ausstellung
Wir haben ein Kuppelzelt, wo man auf Isomatten liegend den Sternenhimmel als Projektion erleben kann, wie er leider nur noch in wenigen Regionen erlebbar ist. Wir wollen reden und vorstellen, warum wir Dunkelheit brauchen und was man auch in kleinen Gemeinden, Dörfern und Städte tun kann, um die Dunkelheit zu schützen/zu erhalten.

Luisa Kleine aus dem Gemeinschaftsnetzwerk Fuchsmühle / Workshop
Gemeingüter, Allmenden, Gemeinschaftsprojekte entstehen durch gemeinschaffendes Tun. Was sind die Kerne gelingender Lösungen von Commons, welche Muster können wir finden? Silke Helfrich und andere Commonsforschende haben etwa 30 Muster gefunden, die versuchen Worte für die Selbstverständlichkeiten jenseits von Markt und Staat zu finden, wie z.B. Gemeinstimmig Entscheiden, im Vertrauensraum transparent sein oder Commons und Kommerz auseinanderhalten. Spielerisch erkunden wir diese Mustersprache und finden Worte für eigene Erfahrungen im gemeinsamen Tun.
Bettina Hermann & Eva Volkmann, Phronesis Diskurswerkstatt aus Gumtow / Workshop
Vereine sind das Rückgrat ländlicher Selbstorganisation. Aber wer ist eigentlich drin – und wer nicht? In dieser Werkstatt tauschen wir konkrete Erfahrungen aus: Wie gelingt es, Zugezogene, Geflüchtete oder Menschen mit anderen Hintergründen wirklich einzubinden? Anhand echter Fälle aus der Praxis entwickeln wir gemeinsam Lösungsansätze und fragen, was sich strukturell ändern muss, damit Selbstorganisation im ländlichen Raum für alle funktioniert.
Matrosenhunde, Madeleine Penny Potganski & Fine Heininger
Wir richten im Hängemattenwald ein offenes Atelier ein: Tisch, Stühle, Papier, Stifte, Leine. Besucher setzen sich oder gehen weiter. Es entstehen Gespräche: beiläufig, intensiv, fragmentarisch. Wir fragen: Woher kommst du? Was brauchst fürs gute Leben? Was trägt dich? Was fehlt? Gemeinschaft, Kultur – Land, Stadt, Dazwischen? Ein Doppelporträt entsteht: Fine zeichnet, Madeleine schreibt einen Satz. Kein Protokoll, Verdichtung: ein bleibender Satz. Die Arbeiten hängen wir an die Leine. So wächst ein Gefüge aus Gesichtern, Stimmen, Haltungen; ein temporäres Archiv dessen, was Menschen bewegt.

Oya / Workshop
Welche Geschichten nähren unser Gemeinsames, geben Orientierung im Jetzt und schenken uns Visionskraft für die Zukunft? Oya erzählt seit 15 Jahren Geschichten für ein Gutes Leben für Alle, von vorausliebenden Orten, utopischen Beziehungsweisen und konvivialen Werkzeugen. Wir laden ein zu einer Schreibwerkstatt, in der wir mit euch Worte für euer Erleben – in Projekten, Gemeischaften, an euren Orten oder Bewegungen – finden. Das gemeinschaffende Geschichten erzählen kann uns helfen dranzubleiben, unsere Praxis zu reflektieren und uns miteinander zu verbinden.
Helga Stark, Gröningen / Station
Lasst euch zum Sanieren eines alten Hauses motivieren: Zum Selbstbewohnen, zum Vermieten, für ein Gemeinschaftsprojekt. Einfach Landgewinnen! Hier bekommt ihr Infos zu Erwerbsmöglichkeiten, Erfahrungsaustausch, Fragerunde und ihr könnt vor Ort selbst ein Fenster einbauen. Mit vielen Fotos und Materialien zum Anfassen und mit Lehm zum Hantieren.

Arni Thorlakur Gudnason, abelhafte Wartenburg – Kulturbastion 1813, Neulandgewinner. / Mitmachaktion
Die Band AG ist ein musikalischer Spielplatz für Erwachsene und Kinder. Hier kann man in 5 Minuten lernen Schlagzeug zu spielen, oder in 10 Minuten die Gitarre. Ein breites Angebot an Instrumenten zum ausprobieren und musizieren, alleine mit Kopfhörern oder zusammen mit Freunden und anderen Gästen des ÜBERLAND Festivals. Ausprobieren, freuen, loslegen! Arni Thorlakur Gudnason ist Lehrer und Musiker aus Island und Neulandgewinner der 6. Runde. Er spielt in mehreren Bands, organisiert Konzerte und Festivals wie das „Metal und Pommes“ Rockfestival, und betreibt den KulturKiosk in Wartenburg.
Foto: Jörg Gläscher
Maike Steuer, KreativKonsum & Neulandgewinner. / Spiel
Wer ein Projekt im ländlichen Raum startet, der hat viel zu erzählen – und bekommt so viele gut gemeinte „Ratschläge“ und Kommentare zu hören, dass sie locker für mehrere gepflegte und unterhaltsame Spielrunden inkl. Austausch reichen. Bingo!

KulturGüterBahnhof Bad Schlema, Annett Beier, Neulandgewinner. / Mitmachaktion
Wir bringen ein paar alte Fensterflügel aus dem Bahnhofsgebäude mit, welches wir als Verein nutzbar machen wollen. Teil des Projektes ist, auch die historischen Bauelemente aufzuarbeiten. Dazu gehören unter anderem die erhaltenen Kastenfenster. Wir bieten an, zuzuschauen und auch mit Hand anzulegen. Die alte Farbe muss runter, Fehlstellen im Holz müssen ersetzt werden. Die kaputten Scheiben müssen ersetzt werden und neu eingekittet werden und zum Schluss werden die Fenster mit Leinölfarbe gestrichen. Unter Anleitung können Teilnehmer sich bei den verschiedenen Arbeitsschritten versuchen.

André Knabe (ROSIS e.V. , Rostock) & Daniel Kubiak (HU-Berlin) / Diskussion als Live-Podcast
Im Podcast Musi*Sociology sprechen die beiden Soziologen André Knabe und Daniel Kubiak mit Gästen über Musik und Gesellschaft. Für diese Live-Aufnahme holen sie Akteure aus dem Festivalprogramm auf die Bühne, die sich nicht vom Rechtsruck kleinkriegen lassen. Die Gäste bringen je einen Song mit und erzählen, wie sie sich in ihrer Region einbringen.
K.OSMOS Kollektiv – eine Jugendinitiative aus Chemnitz
Migrantische Selbstorganisationen im Osten arbeiten oft unter besonderen Bedingungen: knappe Ressourcen, unsichere Förderstrukturen, politische Angriffe und wenig verlässliche Unterstützung. Das K.OSMOS Kollektiv ist aus der Schließung des Dachverbands sächsischer Migrantenorganisationen hervorgegangen und führt seine Arbeit heute als Kollektiv weiter, um Strukturen langfristig selbst zu finanzieren und unabhängiger von Fördergeldern zu werden. Im Panel sprechen wir darüber, wie Engagement trotzdem möglich bleibt, welche Rolle politische Bildung, Netzwerke und solidarische Allianzen spielen.

Komposthaufen / Schreibwerkstatt
Ein Kompost als Vorbild für Beziehungsgefüge in/über und für Landschaften – Vermengungen produzieren, Nebensächlichkeiten Vorrang geben, in Hanglagen Stabilität finden: Das Experiment einer Schreibwerkstatt zu beziehungsbasierter Regionalentwicklung mündet im Dreck – dort, wo wir erstmal nicht hingucken, wenn wir das Wesentliche suchen. Deswegen ist es so schwer zu finden. Eine dichte Lese-Performance auf Bänken und im Gebüsch.

Thünen-Institut für Regionalentwicklung mit Anna Eckert & Franziska Schories
Was hast du während der Zeit eines Umbruchs gelernt, das du gerne anderen weitergeben möchtest? Derzeit sind wir mit unserem Erfahrungs-Sammel-Mobil unterwegs, um zu hören, was uns ostdeutsche Umbruchserfahrungen für die Zukunft lehren. Wir laden zu einem Erzählsalon ein, bei dem jede Person zu Wort kommen kann und echtes Zuhören und Sprechen möglich ist. Verschiedene Meinungen und Sichtweisen dürfen nebeneinanderstehen. Uns interessiert eure persönliche Erfahrung mit Veränderung im Leben – egal ob ihr in Ostdeutschland oder ganz woanders aufgewachsen seid. Der moderierte Austausch dauert ca. eine Stunde.

FRIDA – Fraueninitiative für Demokratie und Alltagsmut aus der Oberlausitz / kreatives Angebot
Komm mit deinem Wunsch für dich und die Welt zu unserer Instant-Zeichenkabine! Schreib deine Idee in 3 bis 5 Worten auf und wir illustrieren sie im Nu. Nimm sie mit – auf dass sie wirklich werden.

FRIDA – Fraueninitiative für Demokratie und Alltagsmut aus der Oberlausitz / kreatives Angebot
Komm zur kreativen Pause in die Linoldruck- und Stempelwerkstatt – und lern nebenbei FRIDA kennen, eine Fraueninitiative aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz, irgendwo im Nirgendwo, nördlich der A4.
Junge Mitglieder der Nachwuchsredaktion und Maike Steuer (Neulandsucherprojekt: Jugendredaktion: Wir schreiben Geschichte(n)) aus dem Altenburger Land
In den Medien werden wir Landkinder oft bemitleidet, denn überspitzt gesagt, haben wir im Vergleich mit denen in der Stadt fast nichts. Keine Läden, keine Treffpunkte und manchmal nicht mal ne Bushaltestelle. Stimmt, aber dafür gibt’s auf dem Dorf viele andere Dinge, die wir toll finden. Was genau, davon handelt unsere Podcastfolge, die wir euch in entspannter Atmosphäre präsentieren wollen.
Gregor Dehmel, Politik zum Anfassen e.V., Isernhagen / Input
In diesem Jahr entwickelte der Verein Lausitzer Perspektiven e.V. gemeinsam mit Politik zum Anfassen e.V. im Rahmen eines Teilhabefondsprojektes einen mobilen Escape Room zum Strukturwandel in der Lausitz. Seit diesem Sommer ist der mobile Rätsel-Raum auf Dorf- und Stadtfesten in der Lausitz erleb- und kostenfrei spielbar. Wie entwickelt man so einen Raum partizipativ? Und wie lassen sich komplexe Fragestellungen in Rätsel und Spaß für alle Altersgruppen herunterbrechen? Mit vielen bunten Beispielen, Spaß und Ausprobieren!

Die Demokratie AG Ostsachsen bietet mit der DemokratieLounge einen zentralen Begegnungs- und Informationsort auf dem Festival. Hier erwarten dich vielfältige Materialien zu unterschiedlichen Themenbereichen sowie Einblicke in die Arbeit der Mitglieder unseres Netzwerkes. In entspannter Atmosphäre laden verschiedene interaktive Angebote zum Mitmachen, Nachdenken und Austauschen ein.
An der Postkarten-Station „Frisch gestempelte Grüße – Demokratie zum Verschicken“ kannst du kreativ werden und persönliche Gruß- oder Dankesbotschaften an engagierte Menschen versenden. Darüber hinaus macht eine Ausstellung den Widerstand von Sinti*zze und Rom*nja gegen den Faschismus sichtbar und setzt ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen. So verbindet die DemokratieLounge Information, Begegnung und Beteiligung auf vielfältige Weise.
„Hooked on a Book“ von Helgard Haug kommt als Gastbeitrag des OSTEN Festival 2026 zum Überlandfestival 2026. Auf dem OSTEN Festival im September werden die Projekte WEITERSAGEN und VERÄNDERUNGEN WEITERERZÄHLEN im Kraftwerk Zschornewitz zu Gast sein.
Ein Tisch, zwei Stühle, ein Buch. Zwei Personen setzen sich an den Tisch. Möglicherweise kennen sie sich, möglicherweise haben sie sich gerade erst getroffen. Sie schlagen das Buch auf. Das Buch stellt Fragen und lädt zum Gespräch ein. Über das Leben, die Welt, die Zukunft; über sich selbst und über das Gegenüber. Das Buch spricht eine Einladung aus. Wenn man sie annimmt, entsteht ein analoges und interaktives Theaterstück. Seite für Seite begegnen sich zwei Menschen und werden zu den Hauptpersonen des Buchs. Keine Angst – es gibt kein Richtig oder Falsch!
Raffael Hermann & Dan Sauer (Baulust Görlitz) / Stadtführung in Görlitz am Sonntag
Baulust Görlitz ist eine Initiative der Stadt Görlitz zu Gemeinschaftlichen Wohnen und das wollen wir den Menschen näher bringen. Dazu planen wir zwei Beiträge: Standangebot mit offener Sprechstunde gemeinsam mit dem Angebot der Dezentrale am Samstag sowie einen Stadtrundgang zu Orten an denen Gemeinschaftliches Wohnen gelebt wird. Zeitlich, wie in den letzten Jahren: 11:15 Uhr Treffpunkt Kühlhaus oder 11:45 Uhr Treffpunkt Bahnhof Görlitz. Dauer 12-14 Uhr.
Mit unserem Escape Room haben wir gemeinsam mit dem Verein Politik zum Anfassen e.V. ein mobiles und interaktives Beteiligungsformat entwickelt, das die Lausitz und den Strukturwandel auf neue Weise erfahrbar macht. Menschen kommen spielerisch miteinander ins Gespräch, lösen gemeinsam die Rätsel und setzen sich so mit den regionalen Zukunftsthemen auseinander. Der niedrigschwellige Zugang ermöglicht das Rätseln für Menschen allen Alters und aller Hintergründe. Wir laden euch herzlich ein, selbst in die unterschiedlichen Rätsel und Themen des „Leitstand 1472“ einzutauchen.
Jugendliche:r & Dorothea Schneider vom JuPP! (Jugend und Politik + Partizipation/ Fokusregion Landkreis Görlitz) / Input
Der Vortrag beleuchte, welche rechten Jugendstrukturen und jugendorientierten Netzwerke in Ostsachsen aktiv sind, wie sie junge Menschen ansprechen und welche Strategien sie zur Rekrutierung und Bindung nutzen. Anhand aktueller Beispiele werden Ideologie, Aktionsformen und lokale Besonderheiten eingeordnet sowie Handlungsmöglichkeiten für Zivilgesellschaft, Bildung und Jugendarebit aufgezeigt.
Sabine Christian
(Görlitz) und Birger Höhn (Dresden) / Input & Diskussion
Wir sind das Landesinklusionsteam Die Linke Sachsen. Wir bewegen uns zum Teil seit mehreren Jahren in der (Partei-) Politik. Sabine Christian war Görlitzer Kandidatin der Linken und wird von ihren Erfahrungen im Görlitzer OB Wahlkampf im Frühjahr diesen Jahres berichten. Wir berichten von unserer Arbeit als Landesinklusionsteam der sächsischen Linken.Ein Schwerpunkt ist für uns dabei Anti Ableismus sowie inklusiver Antifaschismus und inklusive Gedenk- und Erinnerungskultur, aber auch natürlich ein inklusiverer Arbeitsmarkt, Queer und Behinderung sowie ME/CFS und Medizinisches Cannabis.
Foto: Wahlkampffoto Sabine Christian, Die Linke Kreisverband Görlitz
Birgit Blumrich, Alpakawiese Blumrich
Mein Beitrag in diesem Jahr ist ein Kurs zum Gebrauch der Handspindel, die sehr klein und portabel Fäden/Wolle zum Handarbeiten oder Bewundern produziert, darüber hinaus zur Meditation und Erholung dient. Viele Sprichwörter ranken sich um Fäden, Fasern, Spinnen und Wolle, die ich in die Gestaltung und als Gesprächsanlass in den Kurs einbeziehen werde.

Friederike Fuchs (Initiatorin des „Thälmanns“ in Müncheberg) und Thomas
Hoebel (aktivistischer Soziologe) / Input & Diskussion
Warum unsere Regionen niedrigschwellige Räume als Brücken zur Begegnung
brauchen und wie wir diese selber aufbauen, weiterentwickeln und halten.
Sarah Maske & Anne Kruse (Netzwerk Zukunftsorte) und weiteren Expert*innen / Workshop
Lebendige Orte für viele aufzubauen ist komplex. Wie stelle ich die Gruppe zusammen und welches Organisationsmodell passt für uns? Was ist das richtige Nutzungskonzept, welche Rechtsform passt? Wie lässt sich so ein Ort finanzieren? Mit welchem Geschäftsmodell lässt er sich langfristig betreiben? Viele Fragen stellen sich im Prozess der Entwicklung eines Gemeinwohlorts. In diesem Workshop bekommst du Einblicke von Expert*innen aus der Praxis, die euch erste Schritte und Ansätze vorstellen. Hier erfährst du, wie du Schritt für Schritt lernen kannst und wo du Unterstützung bekommst.
Neulandgewinner Vaiko Weyh mit seinem Team aus der Schrauberwerkstatt aus Schweina / Spiel
Auf einem Spielfeld von 4*6 Metern mit jeweils 2 Toren versuchen zwei Spieler mit je einem ferngesteuerten Fahrzeug, optisch angelehnt an den Trabant mit einer Länge von ca. 45 cm und einer Karosse aus Holz, einen Ball in das gegnerische Tor zu buxieren. Es gibt zwei Halbzeiten von je 10 Minuten Spielzeit (können auch kürzer sein). Wer die meisten Tore geschossen hat ist Gewinner. Vorteilhaft wäre, wenn sich zwei Mannschaften mit mehreren Mitspielern zusammenfinden.
Foto: Frank Schinski

Neulandgewinner Vaiko Weyh mit seinem Team aus der Schrauberwerkstatt aus Schweina / Spiel
Das Brettspiel hat 36 Felder mit sechs Reihen und je sechs Felder. Je zwei Spieler treten gegeneinander an. Man würfelt eine Zahl und setzt dann den Spielstein auf die Reihe mit der dementsprechenden Zahl immer von oben nach unten. Ziel ist es, mit seinen Steinen auf dem Spielfeld eine Reihe mit drei aufeinanderfolgenden Steinen zu setzen. Als dritter Stein wird nun immer ein Bleioarsch in die Reihe gesetzt. Die Reihe kann Vertikal, Horizontal und Diagonal sein. Wer am Ende des Spiel, wenn alle Felder besetzt sind, die meisten Bleioarsche setzen konnte ist Gewinner der Runde. Lernt das Spiel auf dem ÜBERLAND kennen.
Foto: Frank Schinski
Anna-Katharina Friedrich, DSEE / Workshop
Engagement braucht Orte, an denen Menschen Verantwortung teilen, Grenzen klären und nicht allein bleiben, wenn es schwierig wird. Im Workshop halten wir inne und schauen auf einfache Schutzstrukturen: Wer ist ansprechbar? Welche Regeln helfen? Was sollte vorbereitet sein? Mit Fallkarten, Austausch und einem kleinen Schutzcheck entstehen konkrete nächste Schritte für Vereine, Initiativen und Netzwerke.

Sabine Christian & Birger Höhn / Infostand
Sabine und Birger (plus Unterstützer) machen einen Infostand für Fragen, Austausch, Dialog zu allen aktuellen Ereignissen rund um die Behindertenpolitik. Wir informieren dabei einerseits (mit Materialien) über das Bundesweite Bündnis Krüppel gegen Rechts
Andererseits bzw. ergänzend dazu, daß wir beide auch (Förder-) Mitglied des neu gegründeten Vereins Kollektiv Schulstraße Görlitz e. V. sind. Das Kollektiv will ein Anlaufpunkt in Görlitz für Prozesse im Rahmen politischer Bildung sein und steht allen Vereinen, Initiativen aus dem bunten, vielfältigen und kulturellen sowie ökologischen Spektrum offen auch als Veranstaltungsort, die es gerne nutzen möchten.
Lotte Benesch-Jenkner, Katja Baller, Elisa Hempel, Rosa Härtel, Christian Mädler (Sohland lebt! e.V.)
Was macht ein Dorf lebendig? Was braucht es für gutes Zusammenleben auf dem Land? Sohland lebt! e.V. schafft mit dem Dorfcafé einen Ort für Begegnung, Beteiligung und gemeinsames Gestalten. Seit 2022 entstehen hier Räume für Kultur, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Austausch über Generationen hinweg. Unter anderem mit dem Projekt „AnFangAn – Kinderbeteiligung auf dem Land“ und als Fachstelle im Programm „Weltoffen. Solidarisch. Dialogisch.“ setzen wir uns für lebendige ländliche Räume ein. Kommt auf eine Tasse Tee vorbei, nehmt Platz und erzählt von euren Ideen, Erfahrungen und Visionen. Gemeinsam mit unserem Partner „Freiberger Agenda“ laden wir zum Gespräch über Beteiligung und Zukunft im ländlichen Raum ein. Alle weiteren Programmpunkte könnt ihr der Infotafel vor Ort entnehmen. Wir freuen uns auf euch!“
Auf das Festival sind alle eingeladen, die sich von den Themen hier und dem Programm ein gutes Wochenende versprechen. Wenn euch das Leben auf dem Land, solidarisches Miteinander und eine nachhaltige Zukunft am Herzen liegen, wenn ihr eure Erfahrungen mit anderen teilen wollt, dann kommt vorbei, dann seid ihr genau richtig.
Wir freuen uns mitteilen zu können, dass das ÜBERLAND Festival kostenfrei für alle Besucher*innen ist. Dies wird ermöglicht durch die Förderung unserer Partner*innen. Vielen Dank!
Auf jeden Fall! Kinder sind auf dem ÜBERLAND Festival herzlich willkommen. Wir können zwar keine Kinderbetreuung anbieten, es gibt allerdings vieles für Kinder zum Ausprobieren und Entdecken. Kreative Angebote zum Mitmachen und Erforschen für Groß und Klein ermöglichen ein familienfreundliches ÜBERLAND.
Das Kühlhaus Görlitz, auf dessen Gelände das ÜBERLAND Festival stattfindet, liegt im südlichen Teil von Görlitz. Die Adresse ist: Am Bahnhof Weinhübel 2, 02827 Görlitz.
Per Zug ist es leicht zu erreichen über die Haltestelle Görlitz-Weinhübel, die nur zwei Minuten zu Fuß vom Kühlhaus entfernt ist. Ein Parkplatz für Autos steht leider nicht auf dem Gelände, aber in fünf Minuten fußnähe bereit. Die Parkflächen sind in der Friedrich-Engels-Straße 39 auf dem Gelände der Görlitzer Werkstätten e.V. hinter dem Bahnhof Görlitz-Weinhübel.
Mit dem Zug anzureisen ist nicht nur nachhaltiger, sondern aufgrund des etwas abgelegenen Parkplatzes ist der Bahnhof sogar noch besser zu erreichen als das eigene Auto 😉
Wir stellen wieder ein E-Shuttle, das euch vom Festival Gelände zu euren Hotels oder Unterkünften bringt, zur Verfügung. Das Shuttle fährt am Freitag von 21:00 bis 24:00 Uhr und am Samstag von 21:00 bis 2:00 Uhr von der Haltestelle beim Eingang ab. Kommt dort einfach hin, dann werdet ihr mitgenommen und bis vor die Tür der Unterkunft gebracht.
Übernachtung ist kostenfrei direkt auf dem Kühlhaus Gelände auf dem Campingplatz mit einem Zelt oder Wohnmobil möglich.
Dafür ist eine Anmeldung zum Festival notwendig. Nach eurer Anmeldung erhaltet ihr per Email einen Link zur Anmeldung für den Campingplatz. Wer doch lieber ein „echtes“ Dach über dem Kopf zum Schlafen möchte, kann sich hier über die Hotels in Görlitz informieren.
Auf dem ÜBERLAND Festival wird unsere Verpflegung von der Obermühle aus Görlitz übernommen. Das gesamte Wochenende lang erwartet uns eine köstliche Vielfalt an frischen, leckeren und regionalen Bio-Gerichten. Und als zusätzliches Highlight gibt es am Samstag und Sonntag ein kostenloses Netzwerkfrühstück! Natürlich besteht auch die Möglichkeit, eigenes Essen mitzubringen. Darüber hinaus bringen auch weitere Akteur*innen aus unserem Netzwerk ihre kulinarischen Ideen mit ein. Bitte beachtet, dass deren Zutaten nach individuellen Konzepten ausgewählt werden und nicht immer bio oder regional sind. Selbstverständlich könnt ihr auch eigenes Essen mitbringen. Und falls wir abends einen erfrischenden Absacker wünschen, steht uns das Kühlhaus mit einer Bar zur Verfügung.
Seit 2024 gibt es auf dem ÜBERLAND Festival eine Wasserbar, an der ihr kostenlos Trinkwasser abfüllen könnt. Diese Wasserstelle bietet eine nachhaltige Alternative zur Nutzung von PET-Flaschen. Bitte bringt eure eigenen Trinkgefäße mit, um diese Möglichkeit zu nutzen. Gemeinsam können wir so einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausüben und Plastikmüll reduzieren.
Wir möchten das ÜBERLAND für möglichst viele Menschen zugänglich machen. Das Festivalgelände am Kühlhaus Görlitz hat aufgrund seiner über die Historie veränderten Nutzungen einige Besonderheiten und Einschränkungen. Wir arbeiten im Team daran, die Aufmerksamkeit für das Thema Barrieren und Hindernisse zu erhöhen. Wir möchten einerseits keine neuen Hürden aufbauen und auch mit den vorhandenen möglichst konstruktiv umzugehen, indem wir die Gegebenheiten Schritt für Schritt verbessern.
Eine Beschreibung des Ortes soll für einen ersten Eindruck weiterhelfen: Der etwa 500 Meter lange Weg vom Bahnhof zum Gelände ist mit Kopfsteinpflaster gepflastert und führt entlang einer ruhigen Straße ohne separaten Gehweg. Das Gelände selbst besteht aus unterschiedlich beschaffenen Flächen: mehr oder weniger ebene gepflasterte Betonplattenwege, Wiesen und teilweise befestigten Abschnitten. Fast alle Workshopbereiche sind stufenlos zugänglich, die Wege variieren jedoch aufgrund der verschiedenen Bodenbeläge. Ein barrierefreies WC auf dem Gelände ist über eine Rampe erreichbar. Das Workshop-Programm findet aktuell nur auf Deutsch statt. Angebote explizit in leichter Sprache gibt es derzeit nicht.
Barrierefreiheit ist individuell! Solltet ihr Fragen oder Hinweise für uns haben, kontaktiert uns gern per Mail veranstaltungen@neulandgewinnen.de und wir helfen euch weiter. Vor Ort steht euch das Orga-Team zur Verfügung.
Im Herzen des ÜBERLAND Festivals steht der Gedanke, Aktive und Interessierte zusammenzubringen, was wir als äußerst wertvollen Aspekt sozialer Nachhaltigkeit betrachten. Ökologische Nachhaltigkeit ist ein grundlegender Bestandteil in der Organisation und Vorbereitung des Festivals. Unser Team setzt in allen Arbeitsbereichen auf ressourcenschonende und wiederverwendbare Materialien. Basierend auf dem „Code of Conduct für eine nachhaltige Festivalkultur“, den wir unterzeichnet haben, verpflichten wir uns dazu, die Zielsetzungen unseres Nachhaltigkeitskonzepts kontinuierlich umzusetzen und von Jahr zu Jahr weiterzuentwickeln. Mit dem ÜBERLAND Festival möchten wir nicht nur nachhaltige Praktiken anwenden, sondern auch andere Veranstalter*innen mit unserem Tun inspirieren.
Wir lernen gerne weiter dazu! Über Hinweise und Anregungen von euch sind wir sehr dankbar. Kommt auf uns zu oder schreibt eine Mail veranstaltungen@neulandgewinnen.de.
Das Thünen-Institut für Regionalentwicklung und die Mitveranstaltenden verstehen sich als Teil einer aktiven Zivilgesellschaft, die sich vernetzt und gemeinsam für ein weltoffenes Miteinander eintritt. Wir alle haben die Verantwortung, ein Zeichen gegen Diskriminierung* zu setzen und für eine Gesellschaft einzustehen, die von Gleichberechtigung und Vielfalt geprägt ist.
Auf dem ÜBERLAND Festival sind alle Menschen des Festival-Teams (sowohl das Orga-Team und das Bar-Team) ansprechbar, um euch zu unterstützen, wenn ihr (sexualisierte) Gewalt oder Diskriminierung erlebt habt – egal wie „klein“ euch die Situation vorkommt: Es ist immer wert darüber zu sprechen. Das Festival-Team wird sich während der Veranstaltungen und des Abendprogramms sichtbar auf dem Gelände aufhalten. Zusätzlich haben wir ein externes Awarenessteam am Samstagabend vor Ort. Alle Ansprechpersonen und das Awarenessteam des Festival-Teams sind anhand orangener Schlüsselbänder und abends an zusätzlichen orangenen Warnwesten erkennbar. Das Orga-Team besteht aus weißen abled Menschen, weshalb keine eigenen Erfahrungen mit Rassismus oder Behinderungen vorliegen. Wir versuchen, euch trotzdem bestmöglich zu unterstützen, zum Beispiel, indem wir über Erlebtes sprechen, das Gespräch mit der Person suchen, die sich diskriminierend geäußert oder gewalttätig verhalten hat und diese damit konfrontieren oder vom Gelände verweisen.
Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch auch per Mail an uns wenden. veranstaltungen@neulandgewinnen.de
*Dies meint Abwertung, Benachteiligung, Ausgrenzung oder auch Bevorzugung aufgrund von rassistischen und antisemitischen Zuschreibungen, der Hautfarbe, sexuellen Orientierung, Geschlechtsidentität, Sprache, Religion, des Alters, der Gesundheit, politischen Anschauung, der nationalen, ethnischen oder sozialen Herkunft oder des sonstigen Status des Menschen oder der Familienmitglieder.
Es wird auch 2026 Ruhezonen auf dem ÜBERLAND Festival geben, wo Entspannung und Rückzug möglich sind.
Menschen, die einen Rückzugsort benötigen, können bei Bedarf in den Rückzugsraum begleitet werden. Dort steht Wasser zur Verfügung. Sprecht dazu unser Orga-Team mit den „Festivalteam“- T-Shirts oder das Barpersonal an.
Welche Bilder haben wir im Kopf, wenn wir an ländliche Räume denken?
Nicht selten ist unsere Vorstellung vom ländlichen Raum durch Klischees geprägt: ausgeräumte Landschaften, Rapsfelder und Windräder, leere Dorfstraßen oder unpersönliche Neubausiedlungen. Aber sind diese Bilder Realität? Beweisen nicht täglich hunderte Landaktivist*innen, Raumpioniere, Initiativen, Neulandgewinner*innen, dass das Landleben bunt und individuell, offen und transformativ und alles andere als Klischee ist?
Wir wollen gemeinsam mit euch das Narrativ vom abgehängten Land umschreiben und mit neuen Bildern belegen. Lasst uns zusammen die Vielfalt ländlicher Räume zeigen! Dafür suchen wir EURE Bilder vom Land:
Wie seht ihr den „ländlichen Raum“ im Jahr 2023?
Was seht ihr, wenn ihr im Land unterwegs seid?
Schickt uns eure Fotografien bis zum 31.05.2023.
20 ausgewählte Bilder werden in einer Foto-Ausstellung auf dem Überland Festival 2023 gezeigt. Als Dankeschön erhalten die ausgewählten Teilnehmer*innen ein LAND.Magazin Abo und dürfen den großformatigen Ausdruck ihres Bildes mit nach Hause nehmen.
Die Teilnahme am Foto-Wettbewerb ist bis zum 31.05.2023 offen.
Einreichungen sind ausschließlich digital und hier über unsere Website möglich.
Alle Infos findet ihr in den Teilnahmebedingungen.
Vom 11. – 13.9. fand das Festival erstmals auf dem Kühlhaus Gelände in Görlitz statt.