Archiv: Magazin Artikel

Der neue Tu-rismus

Der ländliche Raum Ostdeutschlands hat nicht nur wunderschöne Landschaften für einen Urlaub zu bieten, sondern auch viele Möglichkeiten, währenddessen im Sinne der Nachhaltigkeit und des Gemeinwohls ins Tun zu kommen. Ob Gemüse in barocken Gärten ernten, Bäume pflegen, Ställe bauen oder sich mit echten Profis über Regionalgenossenschaften austauschen – zwischen Harz und Havelland gibt es viele Anlaufpunkte. Wir stellen einige davon vor.

Prof. Dr. Henning Vöpel

Wir erleben große Umbrüche

Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat in einem 49-köpfigen Zukunftsrat Perspektiven und Handlungs­empfehlungen für die Politik der kommenden Jahre erarbeiten lassen. Der Co-Vorsitzende Prof. Dr. Henning Vöpel über Dorfwerke, CO2-Währungen und Entlohnung für Gemeinwohl-Aktivitäten.

Michael Seelig

Über Grenzen

Das leuchtend gelbe X, Symbol des Castor-Widerstands, ist noch immer allgegenwärtig. Doch seit dem Ende der Proteste gegen Gorleben als Atommüllendlager weht ein neuer Wind durchs Wendland, angetrieben von Pionieren der Nachhaltigkeit, jungen Visonär*innen und der Kraft der Gemeinschaft. Eine Reise in eine Region des Wandels – über Grenzen hinweg.

Bärbel Kemper

Die Fichte haben wir aufgegeben

Bärbel Kemper aus dem sächsischen Liebstadt ist mit dem Deutschen Waldpreis 2021 ausgezeichnet worden. Seit der Gründung des Landguts Kemper & Schlomski 2004 engagiert sich Kemper für ökologische Bewirtschaftung, Naturschutz und Umwelt-Kommunikation. Auf 100 Hektar Wald und Grünland hat sie als Leuchtturmprojekt einen „Bienenwald“ angelegt. Ein Gespräch über Arten-Vielfalt, Fichten-Sterben und den Wald der Zukunft.

Gans Anders

Kult der Kurzfristigkeit

Pseudo-News und Hypes blockieren dringend nötige Debatten wie etwa über den Klimawandel. So kann Zukunft nicht gelingen.
Ein Gastbeitrag von Professor Bernhard Pörksen.

Börnicke

Einsteigen bitte!

Auch wenn die Bahn derzeit das Comeback der Gleise postuliert, bleiben dutzende alte Bahnhöfe in Ostdeutschland ungenutzt. Doch es gibt Menschen, die sie aus ihrem Dornröschenschlaf wachküssen – und zu Räumen der Begegnung und Möglichkeiten machen.

Die Kuhpäpstin

Wer in die Zukunft der Landwirtschaft reisen möchte, muss auf eine Weide, kurz vor Polen. Auf dem Hof „Stolze Kuh“ im Odertal haben Anja Hradetzky und ihr Mann Janusz einen Mutter- und Milchkuh-Betrieb aufgebaut, der Naturschutz, ökologischen Landbau und eine wesensgemäße Tierhaltung verbindet. Als gelernte „Kuhflüsterin“ weiß Anja Hradetzky, was das Wesen des Rindviehs ausmacht und gibt dieses Wissen in Seminaren und bei gemeinsamen Streifzügen über die Weiden weiter. Wir gehen mit.

Der langsame Fluss in die Zukunft

Eine Reise über die Peene ist nicht nur ein Naturschauspiel, sondern auch eine Fahrt an Orte vielfältigen gesellschaftlichen Engagements. Mal wie im Paradies, mal voller Probleme. Ein Trip in eine Zukunft, die noch nicht so recht kommen mag.

Lernen, Machen, Feiern

Wandel voranbringen kann anstrengend und frustrierend sein. Umso wichtiger, sich ab und zu eine extra Portion Energie und Impulse zu gönnen – und sich auch mal selber feiern für das schon Geschaffte. Für das Festival 2021 kann man sich jetzt anmelden – ein Grund, auch nochmal auf das Letzte zurückzublicken.

Jene stark machen, die andere mitreißen

Seitdem die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt Mitte
2020 an den Start ging, sind hohe Erwartungen aus der Zivilgesellschaft an sie geknüpft, insbesondere von den AkteurInnen im ländlichen Raum. Vorstand Jan Holze bremst: „Wir können nicht jedes Problem lösen – aber wir können in vielerlei Hinsicht helfen.“

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